Ernst Dathe

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Johann Friedrich Ernst Dathe (* 22. Oktober 1845 in Wellerswalde; † 21. Mai 1917 in Berlin) war ein deutscher Geologe.

Dathe wurde 1874 in Leipzig promoviert (Mikroskopische Untersuchungen über Diabase). Er war bei der Sächsischen Geologischen Landesanstalt (unter Hermann Credner), wechselte aber 1880 zur Preußischen Geologischen Landesanstalt (PGLA), an der er Landesgeologe wurde. Er kartierte in Sachsen (Döbeln und Döbeln-Scheergrund, Waldheim, Geringswalde, Rosswein-Nossen, Rochlitz-Gleithain) und Schlesien (Glatz) und befasste sich mit Quartärgeologie, zum Beispiel der Südgrenze des Vordringens der eiszeitlichen Gletscher in Schlesien.[1][2] Dathe war bis zur Pensionierung 1911 bei der PGLA.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nachruf im Jahrbuch der PGLA, 1917, S. 401

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dathe, Das Vordringen des nordischen Inlandeises in die Grafschaft Glatz in Schlesien. Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft, Band 52, 1900, 68-73
  2. Dathe, Das nordische Diluvium in der Grafschaft Glatz, Jahrbuch Preuß. Geolog. Landesanstalt, 1894, 252-278