Erzbistum Kingston in Jamaika

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt das Erzbistum in Jamaika; für das gleichnamige Erzbistum in Kanada siehe Erzbistum Kingston.
Erzbistum Kingston in Jamaika
Karte Erzbistum Kingston in Jamaika
Basisdaten
Staat Jamaika
Diözesanbischof Kenneth David Oswin Richards (ernannt)
Emeritierter Diözesanbischof Edgerton Roland Clarke
Donald James Reece
Charles Henry Dufour
Fläche 3.267[1] km²
Pfarreien 31 (31.12.2014 / AP2016)
Einwohner 1.466.000 (31.12.2014 / AP2016)
Katholiken 58.000 (31.12.2014 / AP2016)
Anteil 4 %
Diözesanpriester 26 (31.12.2014 / AP2016)
Ordenspriester 26 (31.12.2014 / AP2016)
Ständige Diakone 36 (31.12.2014 / AP2016)
Katholiken je Priester 1.115
Ordensbrüder 222 (31.12.2014 / AP2016)
Ordensschwestern 103 (31.12.2014 / AP2016)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Englisch
Kathedrale Holy Trinity Cathedral
Website www.archdioceseofkingston.org
Suffraganbistümer Bistum Belize City-Belmopan
Mission sui juris Kaimaninseln
Bistum Mandeville
Bistum Montego Bay

Das Erzbistum Kingston in Jamaika (lat.: Archidioecesis Regiopolitanus in Iamaica) ist eine in Jamaika gelegene römisch-katholische Erzdiözese mit Sitz in Kingston. Es umfasst den Landkreis Saint Catherine Parish und die Grafschaft Surrey im Osten der Insel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Erzbistum wurde am 10. Januar 1837 mit dem Breve „Ex munere pastoralis“ durch Papst Gregor XVI. aus Gebietsabtretungen des Apostolischen Vikariates Trinidad als Apostolisches Vikariat Jamaika errichtet.[2] Am 10. Juni 1888 gab das Apostolische Vikariat Jamaika Teile seines Territoriums zur Gründung der Apostolischen Präfektur Britisch Honduras ab. Das Apostolische Vikariat Jamaika wurde am 29. Februar 1956 durch Papst Pius XII. zum Bistum erhoben und in Bistum Kingston umbenannt. Am 14. September 1967 gab das Bistum Kingston Teile seines Territoriums zur Gründung des Bistums Montego Bay ab.

Das Bistum wurde am 14. September 1967 durch Papst Paul VI. mit der Apostolischen Konstitution Christi gregem zum Erzbistum erhoben und in Erzbistum Kingston in Jamaika umbenannt.[3] Am 15. April 1991 gab das Erzbistum Kingston in Jamaika Teile seines Territoriums zur Gründung des Apostolischen Vikariates Mandeville ab. Eine weitere Gebietsabtretung erfolgte am 14. Juli 2000 zur Gründung der Mission sui juris Kaimaninseln.

Ordinarien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apostolische Vikare von Jamaika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischöfe von Kingston[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • John Joseph McEleney SJ, 1956–1967

Erzbischöfe von Kingston in Jamaika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Handbuch Annuario Pontificio gibt in der Ausgabe 2016 irrtümlich eine Fläche von 1.262 km2 an. Das Erzbistum umfasst 1.262 Quadratmeilen (daher die Zahl), was 3.267 Quadratkilometern entspricht, siehe http://www.archdioceseofkingston.org/personnel.html, abgerufen am 20. Dezember 2016.
  2. Colman Barry: Upon these rocks. Catholics in the Bahamas. St. John’s Abbey Press, Collegeville 1973. ISBN 0-8146-0812-4. S. 59.
  3. Paulus VI: Const. Apost. Christi gregem, AAS 60 (1968), n. 4, S. 177f.