Eugène Ménégoz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Eugène Ménégoz (* 25. September 1838 in Algolsheim; † 29. Oktober 1921 in Paris) war ein deutsch-französischer lutherischer Theologe und Begründer einer Spielart des Fideismus.

Er studierte Theologie in Straßburg und Erlangen. Er trat den Wingolfsverbindungen Argentina Straßburg und Erlanger Wingolf bei.[1] Im Jahr 1866 wurde er Pfarrer in der Pfarrei Les Billettes in Paris. Im Jahr 1877 wurde er zum ordentlichen Professor an der Evangelischen Theologischen Fakultät der Sorbonne ernannt.

Grab Ménégoz’ auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris

Mit Louis Auguste Sabatier (1839–1921) war er Urheber der französischen „Symbolo-Fideismus“-Bewegung, eines theologischen Konzepts, das eine Vereinigung von Symbolik und Fideismus war. In seinen Vorträgen und Schriften betonte Ménégoz, dass die Erlösung durch den Akt des Glaubens, unabhängig vom Glaubensbekenntnis, erreicht werde.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • L' Autorité de Dieu, Réflexions sur l' Autorité en matière de foi (1892)
  • La conception biblique du miracle (1894)
  • Étude sur le dogme de la Trinité (1898)
  • Publications diverses sur le fidéisme et son application à l' enseignement chrétien traditionnel, 5 Bände (1900–21)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vademecum Wingolfiticum. Wolfrathshausen 1925. S. 158.