Eureka (2000)

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Filmdaten
Deutscher TitelEureka
OriginaltitelEureka
ProduktionslandJapan
Frankreich
OriginalspracheJapanisch
Erscheinungsjahr2000
Länge217 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieShinji Aoyama
DrehbuchShinji Aoyama
ProduktionTakenori Sento
MusikIsao Yamada
Shinji Aoyama
KameraMasaki Tamura
SchnittShinji Aoyama
Besetzung

Eureka ist ein japanischer Spielfilm von Shinji Aoyama aus dem Jahr 2000.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erzählt die Geschichte eines Geschwisterpaares, das eine Busentführung überlebt hat. Verwaist leben sie in der Wohnung ihrer Eltern und versuchen, mit der Situation umzugehen.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Ein formal wie thematisch herausragender Film über Verantwortung, die unmerkliche Verschiebung von Wahrnehmungsmustern sowie die Chance des Zurückfindens.“ (film-dienst, 6. November 2001)
  • „Manche Filme schreiben das Medium Film als Kunst fort, sagen Gültiges, und ihre Erzählung zieht einen bis zum Schluss in den Bann. Sie sind selten.“ (Anke Westphal in Berliner Zeitung, 29. November 2001)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film lief 2000 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes um die Goldene Palme, musste sich aber Lars von Triers Dancer in the Dark geschlagen geben. Allerdings gewann der Film in Cannes den Preis der ökumenischen Jury sowie den FIPRESCI-Preis. Auf dem polnischen Filmfestival Camerimage, das die besten Kameraleute ehrt, war der Kameramann Masaki Tamura für den Hauptpreis, den Goldenen Frosch, nominiert, konnte sich aber nicht Rodrigo Prieto durchsetzen, der für den Film Amores Perros ausgezeichnet wurde. Auf dem Singapore International Film Festival gewann der Film im Jahr 2001 als Bester asiatischer Film.

Bei der Verleihung der Japanese Professional Movie Awards 2002 gewann Aoi Miyazaki in der Kategorie Beste Nachwuchsdarstellerin.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Julia Gerdes: Eureka. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Reclam Filmklassiker, Band 5, Ab 1993. 6. Auflage. Reclam, Ditzingen 2006, S. 242–247

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]