Eva Speyer

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Eva Speyer auf einer Fotografie von Alexander Binder

Eva Speyer (* 24. August 1883 in Berlin; † im 20. Jahrhundert) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie erhielt ihre Ausbildung zur Schauspielerin an der Schule von Maria Seebach und gab ihr Debüt 1904 in Hirschberg. 1905 trat sie in Posen auf und 1906 bis 1908 am Schauspielhaus Düsseldorf. 1908 schiffte sie sich nach Amerika ein und stand in Milwaukee und 1909 in New York auf der Bühne.

Im November 1910 kehrte sie nach Deutschland zurück und spielte an Berliner Bühnen wie dem Lessingtheater, Trianon-Theater und dem Kleinen Theater. Paul Otto ermunterte sie 1911, eine Rolle beim neuen Medium Film zu übernehmen. In den kommenden Jahren entwickelte sich Eva Speyer zu einem der frühen Stars des deutschen Stummfilms. Sie spielte vorwiegend leidende Frauen in Melodramen.

In den 1920er-Jahren erhielt sie meist nur noch Nebenrollen.

Speyer war mit dem Schauspieler Otto Stoeckel verheiratet und wurde deshalb auch Eva Speyer-Stoeckel genannt.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1919: Die letzten Menschen
  • 1919: Mazeppa, der Volksheld der Ukraine
  • 1919: Die Arche
  • 1920: Der galante König
  • 1920: Louise de Lavallière
  • 1921: Der Silberkönig
  • 1925: Die Frau von vierzig Jahren
  • 1925: Volk in Not
  • 1926: Hölle der Liebe
  • 1926: Die Elenden der Straße
  • 1926: Liebeshandel
  • 1926: Die Königin des Weltbades
  • 1926: Der Jüngling aus der Konfektion
  • 1926: Maria, die Geschichte eines Herzens / Das graue Haus
  • 1927: Jahrmarkt des Lebens
  • 1927: Dirnentragödie
  • 1927: Vom Leben getötet
  • 1927: Dr. Bessels Verwandlung
  • 1928: Die schönste Frau von Paris
  • 1928: Die seltsame Nacht der Helga Wangen
  • 1928: Die Siebzehnjährigen
  • 1928: Unter der Laterne
  • 1929: Madame Lu, die Frau für diskrete Beratung
  • 1929: Verirrte Jugend
  • 1929: Das Recht der Ungeborenen
  • 1929: Der Narr seiner Liebe
  • 1930: Namensheirat
  • 1932: Ich bleib bei Dir
  • 1932: Der weiße Dämon

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 7: R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 411 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]