Ewald Jaksch

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Ewald Jaksch (* 1947 in Reutlingen) ist ein deutscher Politiker, aktiv in mehreren christlichen Kleinparteien, zum Beispiel der Zentrumspartei und der Christlichen Liga.

Familie und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Töchtern; Geschäftsführer eines Elektronikunternehmens; Kirchenvorstand der Evang.-Lutherischen Philippus-Gemeinde in Tübingen (SELK)[1].

Politische Betätigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jaksch engagierte sich seit der Gründung in der Christlichen Partei für das Leben (CLP), der späteren Christliche Liga – Die Partei für das Leben, deren Bundesvorsitzender Jaksch schließlich wurde. 1995 wurde die Christliche Liga zugunsten der neuen Christlichen Partei Deutschlands (CPD) aufgelöst, deren Vorsitzender weiterhin Jaksch war.[2] 2003 ging die CPD in der Zentrumspartei auf.

Am 19. Februar 2011 organisierte Jaksch zum laufenden Parteitag der Zentrumspartei einen parallelen Parteitag, auf dem er zum Vorsitzenden gewählt wurde.[3] Im Februar 2012 erklärte das Landgericht Düsseldorf die Wahl Jakschs für ungültig.[4] Bis dahin hatte Jaksch sich als Bundesvorsitzender der Deutschen Zentrumspartei tituliert. Im Mai 2012 gründete er die "Neue Zentrumspartei - Für Wahrheit, Freiheit und Recht",[5] zu deren Vorsitzendem er gewählt wurde.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interview mit Ewald Jaksch im Mai 1998, books.google.de
  2. Kai Oliver Thielking: Zwischen Bibel und Grundgesetz: christliche Kleinparteien in der Bundesrepublik Deutschland, Tectum Verlag 1999, ISBN 978-3-8288-8007-8
  3. Kandidaten-Zoff – Wer ist der wahre Zentrumschef?, express.de, abgerufen am 3. Mai 2014.
  4. Urteil des Landgerichts Düsseldorf zum Bundesvorsitzendern vom 28. Februar 2012, lokalkompass.de, abgerufen am 3. Mai 2014.
  5. Jaksch Bundesvorsitzender Neue Zentrumspartei, zentrumspartei.de, abgerufen am 3. Mai 2014.