FV Stahl Finow
| Stahl Finow | |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Name | 1. Fußballverein Stahl Finow e. V. | ||
| Sitz | Finow (Eberswalde), Brandenburg | ||
| Gründung | 1946 | ||
| Farben | rot-weiß | ||
| Erste Fußballmannschaft | |||
| Spielstätte | Sportplatz am Wasserturm | ||
| Plätze | 2500 | ||
| Liga | aktuell keine erste Männermannschaft | ||
| 2025/26 | 2. Platz (Kreisoberliga Oberhavel/Barnim, als SpG Lichterfelde/Finow) | ||
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Der 1. FV Stahl Finow ist ein deutscher Fußballverein aus dem Eberswalder Ortsteil Finow. Heimstätte der Brandenburger ist das Stadion am Wasserturm, welches 2500 Zuschauern Platz bietet.
Verein
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Der FV Stahl Finow wurde im Jahr 1946 als SG Finow gegründet. Mit dem Einsteigen des ortsansässigen Trägerbetriebes VEB Walzwerk Finow agierte die Mannschaft ab 1950 unter dem Namen BSG Stahl Finow. Bereits 1950 erreichte Stahl Finow mit dem Achtelfinaleinzug im FDGB-Pokal einen ersten Erfolg, scheiterte aber an EHW Thale deutlich mit 1:14. 1952 war Stahl Finow Gründungsmitglied der drittklassigen Bezirksliga Frankfurt, aus der Finow in den Fünfziger- und Sechzigerjahren zweimal in die Bezirksklasse abstieg.
1974 gewann Stahl Finow erstmals vor dem Lokalrivalen Lokomotive Eberswalde die Frankfurter Bezirksmeisterschaft und stieg in die DDR-Liga auf. Die zweithöchste Spielklasse der DDR konnten die Brandenburger vorerst zwei Spielzeiten halten. In der Saison 1976/77 stieg Finow gemeinsam mit EAB 47 Berlin und der TSG Neustrelitz wieder in die Bezirksliga ab. 1981 gelang mit knappem Vorsprung vor der zweiten Vertretung von Chemie PCK Schwedt in der Ligaphase sowie siegreich gestalteten Endspielen gegen die BSG Spanplattenwerk Beeskow als Bezirksmeister das letzte Mal die Rückkehr in den höherklassigen Fußball. Mit lediglich vier Saisonpunkten war Finow chancenlos und verließ die Liga mit Motor Hennigsdorf und EAB 47 Berlin erneut.
Nach der Wende wurde der in SV Stahl Finow umbenannte Mehrspartenverein in die Verbandsliga Brandenburg integriert. Am 1. Juli 2004 löste sich die Fußballabteilung aus dem Verein heraus und gründete den 1. FV Stahl Finow. Auf sportlicher Ebene erwies sich Stahl Finow als konstant und pendelte in den 1990er und den 2000er Jahren zwischen Verbands- und Landesliga. In der Saison 2009/10 musste dann der Abstieg in die Landesklasse Nord hingenommen werden. Im 2. Jahr gelang jedoch als Meister der direkte Aufstieg in die Landesliga, aus der am Saisonende 2012/13 wieder in die Landesklasse abgestiegen wurde. Bis zur Saison 2016/17 konnte dann die Landesklasse Nord gehalten werden, am Saisonende erfolgte der Abstieg in die Kreisoberliga Oberhavel/Barnim.
Ab der Saison 2017/18 agierte die erste Männermannschaft des 1. FV Stahl Finow und des SV Lichterfelde als Spielgemeinschaft unter dem Namen SpG Finow/Lichterfelde bzw. ab der Saison 2023/24 als SpG Lichterfelde/Finow. In der Saison 2026/27 stellt Stahl Finow keine reguläre erste Männermannschaft mehr[1].
Statistik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Teilnahme DDR-Liga: 1974/75 bis 1976/77, 1981/82
- Ewige Tabelle der DDR-Liga: Rang 123
Personen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hardy Grüne: Stahl Finow. In: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7: Vereinslexikon. AGON-Sportverlag, Kassel 2001, ISBN 3-89784-147-9, S. 155.
- Hanns Leske: Stahl Finow. In: Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3, S. 531.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Chronik der SpG Lichterfelde/Finow. In: fupa.net. Abgerufen am 3. Oktober 2026.