Fachinformationsdienst Romanistik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Fachinformationsdienst Romanistik ist ein Infrastrukturprojekt zur Unterstützung der romanistischen Forschung.

Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FID ergänzt mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Angebote der lokalen Bibliotheken durch die überregionale Bereitstellung von romanistischer Spezialliteratur, von Lizenzen für den Zugriff auf elektronische Fachpublikationen sowie durch weitere forschungsnahe Angebote. So stellt er auf seiner Website ein Rechercheportal für die gesamte Romanistik bereit und bietet ein Informations- und Beratungsangebot zu den Themen Forschungsdatenmanagement und Open Access inklusive rechtlicher Informationen an. Ein romanistisches Repositorium wird derzeit aufgebaut. Ergänzend berichten das Romanistik-Blog (bis 2019: ciberaBlog) sowie der Twitteraccount des FID über das Projekt sowie über Open Access, Forschungsdatenmanagement und über die Kulturen der romanischsprachigen Länder.

Projektpartner und Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dienst wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg betrieben. Seine Aktivitäten werden in enger Abstimmung mit einem wissenschaftlichen Beirat durchgeführt, der sich aus sieben Vertretern der romanistischen Fachverbände sowie einem Vertreter der Plattform romanistik.de[1] zusammensetzt. Ein weiterer Partner ist die AG Digitale Romanistik[2] des Deutschen Romanistenverbands. Erwerbungsabsprachen werden mit den benachbarten Fachinformationsdiensten getroffen, insbesondere mit den FIDs Lateinamerika, Karibik und Latino Studies[3], Afrikastudien[4], Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa und Anglo-American Culture.

Vorgängerprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im FID gehen die vorherigen Sondersammelgebiete Allgemeine Romanistik, Frankoromanistik und Italianistik (ULB Bonn) sowie Spanien/Portugal (SUB Hamburg) auf, die von 1949 bis 2015 bis zur Einstellung des Programms durch die DFG von den beiden Bibliotheken betreut wurden. Nach der Umstellung auf das DFG-Programm Fachinformationsdienste für die Wissenschaft übernimmt der Dienst seit 2016 die Literaturversorgung des romanistischen Spitzenbedarfs in Deutschland.

Zudem führt das FID-Portal die Funktionen der vorherigen virtuellen Fachbibliotheken Vifarom und cibera zusammen. So ist das neue Suchportal eine zentrale Anlaufstelle für die gesamte Romanistik und integriert deshalb auch weitere romanistische Spezialbestände wie die des Ibero-Amerikanischen Instituts. Auch wurden die Sammlungen von Internetquellen von beiden Plattformen übernommen und fortgeführt, wie auch die „Lotse“-Online-Tutorials. Das im Rahmen der Virtuellen Fachbibliothek cibera etablierte ciberaBlog wird seit 2008 fortgeführt, wurde 2017 in seinem Fokus auf die gesamte Romania sowie auf Open Access und Forschungsdaten ausgerichtet und 2019 in Romanistik-Blog umbenannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. romanistik.de Die zentrale deutschsprachige Online-Plattform für Romanistik. Abgerufen am 12. Oktober 2021
  2. AG Digitale Romanistik-Deutscher Romanistenverband Website der AG Digitale Romanistik im Webauftritt des Deutschen Romanistenverbands. Abgerufen am 20. Mai 2021
  3. FID IAI – FID Lateinamerika, Karibik und Latino Studies Website des FID Lateinamerika, Karibik und Latino Studies. Abgerufen am 20. Mai 2021.
  4. Fachinformationsdienst Afrikastudien Website des FID Afrikastudien im Webauftritt der UB Frankfurt. Abgerufen am 20. Mai 2021