Fahrenholz (Heidmark)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Fahrenholz war ein Dorf im Altkreis Fallingbostel, gelegen in der Heidmark in Niedersachsen. Es wurde 1935/1936 aufgelöst, als die deutsche Wehrmacht den Truppenübungsplatz Bergen errichtete. Die Bewohner wurden umgesiedelt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fahrenholz lag in einem Tal und bestand aus großen Höfen. Erstmals wurde Fahrenholz 1226 urkundlich erwähnt. Jahrhundertelang lebten die Heidebauern von der Landwirtschaft. Bis hinein in das 19. Jahrhundert war die Heidschnuckenhaltung der Haupterwerbszweig.

Im Laufe der Zeit wurde Fahrenholz nebst den Dörfern Pröbsten und Deil der Gemeinde Böstlingen zugeordnet. Zum Zeitpunkt der Umsiedlung lebten in dieser Gemeinde 208 Einwohner.

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hinrich Baumann: Die Heidmark – Wandel einer Landschaft, Geschichte des Truppenübungsplatzes, Bergen 2006.
  • Hans Stuhlmacher: Die Heidmark, Schneeheide, 1939.

Koordinaten: 52° 49′ N, 9° 41′ O