Farum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vorlage:Infobox Ort in Dänemark/Wartung/Fläche fehltVorlage:Infobox Ort in Dänemark/Wartung/Höhe fehltVorlage:Infobox Ort in Dänemark/Wartung/PLZ fehltVorlage:Infobox Ort in Dänemark/Wartung/Bild fehlt

Dänemark Farum
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Farum (Dänemark)
Farum
Farum
Basisdaten
Staat: Dänemark
Region: Hovedstaden
Kommune (seit 2007): Furesø
Kommune/Amt:
(bis Ende 2006)
Farum Kommune
Frederiksborg Amt
Koordinaten: 55° 49′ N, 12° 23′ O55.813112.37629Koordinaten: 55° 49′ N, 12° 23′ O
Einwohner: (2015[1]) 18.779
Stavnsholtkirken

Farum [ˈfɑːʀom] ist ein dänischer Ort in der Kommune Furesø, Region Hovedstaden mit 18.779 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015[1]).

Er liegt 20 km nordwestlich der Hauptstadt Kopenhagen und ist von dort mit S-Bahn und über eine Autobahnanbindung (Hillerødmotorvejen 16) in 30 bis 40 Minuten zu erreichen.

Im heute eingegliederten Stadtviertel Stavnsholt liegt Stavnsholt Kirke, 1980/81 nach Entwürfen von Johan Otto von Spreckelsen errichtet: Die Fassaden sind mit gelbem Ziegel verklinkert, im würfelförmigen Innenraum sind die schräg abgeschnittenen oberen Raumecken auffällig. Aus Carrara-Marmor wurden Altar, Taufstein und Kanzel gefertigt: Die drei Steine könnten ihrer Form nach ineinander gefügt werden.[2]

Der etwa 20 ha große gemeinnützige Wohnkomplex Farum Midtpunkt besteht aus dicht zusammengerückten Terrassenbauten. Errichtet zwischen 1970 und 1974, zog das Ensemble viel Aufmerksamkeit auf sich durch die Wahl untraditioneller Materialien, durch die Einplanung von Räumlichkeiten für Gemeinschaftsaktivitäten und aufgrund der systematischen Trennung von Fußgänger- und Autoverkehr.[3] In den 1990er Jahren hatte das Viertel gegen zunehmende soziale Schieflage zu kämpfen (Urbane Ghettoisierung).

2002 stand der damalige Bürgermeister Peter Brixtofte im Mittelpunkt eines Finanzskandals. Durch den Bau überdimensionierter Sportanlagen war Farum nach seiner Amtszeit hoch verschuldet.[4] Ein Überbleibsel seiner offensiven Stadtentwicklungspolitik ist die Fußballarena Farum Park, Heimstadion des dänischen Fußball-Erstligisten FC Nordsjælland.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Farum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BY1: Folketal 1. januar efter byområde, alder og køn (dänisch)
  2. Stavnsholtkirkens historie og arkitektur Kirchengemeinde Farum, abgerufen am 23. Dezember 2015.
  3. Farum Den store danske, abgerufen am 23. Dezember 2015.
  4. Brixtofte-sagen. Det skete der Politiken, abgerufen am 23. Dezember 2015.
  5. FC Nordsjælland, abgerufen am 23. Dezember 2015.