Fehlerstrom

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Ein Fehlerstrom ist ein elektrischer Strom, der aufgrund eines Isolationsfehlers über eine gegebene Fehlerstelle fließt (Internationales Elektrotechnisches Wörterbuch – IEV 603-02-27). Die Stromstärke des Fehlerstroms hängt von der Schleifenimpedanz ab.

Zur Berechnung der Fehlerstromstärke müssen, je nach Art des Fehlers und Fehlerort, die Widerstände des Transformators, der Leiterwiderstand, Erdungswiderstände, Körperwiderstände, der Widerstand des die Fehlerstelle berührenden Menschen und ggf. weitere Übergangswiderstände berücksichtigt werden.[1]

Ist im Stromkreis ein Fehlerstromschutzschalter installiert, und wird der nötige Bemessungsdifferenzstrom erreicht, schaltet der Schutzschalter den Stromkreis allpolig ab.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kiefer, Gerhard: VDE0100 und die Praxis. 13. überarbeitete und erweiterte Auflage. VDE Verlag, Berlin/Offenbach 2009, S. 102f.