Feldversuch

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Typischer Feldversuch, hier zum Auftreten der Pilzkrankheit Gelbrost
Maissortendemo von KWS

Ein Feldversuch (auch Parzellenversuch) bezeichnet in der Landwirtschaft eine Anlage eines kleinen Feldes unter Austestung verschiedener Faktoren wie z. B. Saatgut (Sorten), Pflanzenschutz oder Düngung.

So testen die Landwirtschaftskammern jährlich in ihren Landessortenversuchen verschiedene Getreidesorten in Streifenversuchen mit unterschiedlichem Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemaßnahmen. Durch die Vielzahl an Maßnahmen muss die jeweilige Fläche auf wenige Quadratmeter beschränkt bleiben, um Ergebnis-Unterschiede durch unterschiedliche Bodenverhältnisse zu vermeiden. In der Kritik stehen sie, da jedes Jahr auf den gleichen Flächen getestet wird. Zudem sind die Versuche lange vor der Ergebnisfeststellung beschriftet und somit sind Manipulationen jederzeit möglich.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eilhard Alfred Mitscherlich: Vorschriften zur Anstellung von Feldversuchen in der landwirtschaftlichen Praxis. Verlag Paul Parey Berlin 1919; 2. Aufl. 1925.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]