Fernando Aramburu

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Fernando Aramburu (2011)

Fernando Aramburu (* 1959 in San Sebastián) ist ein spanischer Schriftsteller, Dichter und Übersetzer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Autor studierte in Saragossa spanische Philologie, lebt seit 1984 in Hannover und arbeitete zunächst als Spanischlehrer. Seit 2009 verfasst er ausschließlich Bücher sowie Beiträge für spanische Zeitungen. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter.[1]

Für seinen Roman Ávidas pretensiones erhielt Aramburu 2014 den Premio Biblioteca Breve. Große Aufmerksamkeit erregte er mit seinem Roman Patria (2016), der unter anderem mit dem „Premio nacional de narrativa“ und dem „Premio de la crítica“ ausgezeichnet wurde. In Spanien verkaufte sich der Roman mehr als 350.000 Mal (Stand: Anfang 2018). Die Geschichte spielt im Baskenland und behandelt den Terror der ETA (Euskadi Ta Askatasuna) und die Aussöhnung von Tätern und Opfern.[2] Der Roman wird von HBO España als Serie verfilmt.[3]

Werke auf Deutsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • El brezal de Brand von Arno Schmidt. Ed. Laetoli, Pamplona 2006
  • Montauk von Max Frisch. Editorial Laetoli, Pamplona 2006
  • Obras completas von Wolfgang Borchert. Editorial Laetoli, Pamplona 2007
  • Hermanos de sangre von Ernst Haffner. Seix Barral, Barcelona 2015
  • La matanza de Rechnitz. Historia de mi familia von Sacha Batthyany. Seix Barral, Barcelona 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der lange Schatten des Terrors, In: Neue Presse, abgerufen am 17. Januar 2018.
  2. "Wir sind alle Opfer!", In: Spiegel Online, abgerufen am 17. Januar 2018.
  3. HBO España encarga su primera serie: la adaptación de Patria, In: fotogramas.es, abgerufen am 17. Januar 2018