Ferse (Fluss)

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Ferse / Wierzyca
Der Fluss bei Zamek Kiszewski (Schloss Kischau)

Der Fluss bei Zamek Kiszewski (Schloss Kischau)

Daten
Lage Woiwodschaft Pommern, Polen
Flusssystem Weichsel
Abfluss über Weichsel → Ostsee
Quelle See östlich von Kościerzyna (Berent)
Mündung bei Gniew (Mewe) in die WeichselKoordinaten: 53° 49′ 55″ N, 18° 50′ 10″ O
53° 49′ 55″ N, 18° 50′ 10″ O
Länge 112 km
Linke Nebenflüsse Wietcisa (Fietze)
Rechte Nebenflüsse Piesienica (Pischnitza), Węgiermuca
Mittelstädte Starogard Gdański

Die Ferse (früher Verse, polnisch: Wierzyca, kaschubisch: Wierzësa) ist ein linker Nebenfluss der Weichsel (Wisła) in der polnischen Woiwodschaft Pommern.

Verlauf der Ferse von Berent im Nordwesten über Preußisch Stargard bis Mewe im Südosten, wo sie in die Weichsel mündet, und der Fietze, einem linken Nebenfluss, der südlich von Schöneck in die Ferse mündet.
Verlauf der Ferse von ihrem Ursprung bei Berent bis zum östlich gelegenen Preußisch Stargard auf einer Landkarte von 1913

Die Ferse kommt aus einem See östlich von Kościerzyna (Berent), fließt in südöstlicher Richtung in Richtung Stara Kiszewa (Alt Kischau), passiert kurz darauf die Deutschordensburg Kischau, wendet sich nordöstlich des Dorfs Chwôrzno (Schwarzin) in östlicher Richtung bis zum Dorf Pogódki (Pogutken), nimmt wenig später die aus nördlicher Richtung zufließende Fietze (Wietcisa) auf, fließt dann in nordöstlichwer Richtung bis zum Dorf Górne Maliki (Obermahlkau), setzt ihren Lauf dann in südöstlicher Richtung über Starogard Gdański (Preußisch Stargard) fort und mündet bei Gniew (Mewe) in die Weichsel.

Der Fluss, der in der Kaschubei liegt, hat eine Länge von 112 Kilometern.[1]

Größter Nebenfluss ist die Fietze, ein linker Nebenfluss, der südlich von Skarszewy (Schöneck) in die Ferse mündet.

Der Fluss bei Stara Kiszewa (Alt Kischau)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • August Eduard Preuß: Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 28, Nr. 4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wierzyca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 6, Leipzig/Wien 1906, S. 458.