Fiend Force Records

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Fiend Force Records
Aktive Jahre seit 2003–2014
Gründer Thorsten Wilms, Jonas Nitzsche
Sitz Hamburg, Deutschland
Website http://www.fiendforce.de/
Genre(s) Horrorpunk, Psychobilly

Fiend Force Records (auch Fiendforce Records) war ein deutsches Plattenlabel mit Sitz in Köln und Hamburg, das 2003 gegründet wurde. Es bezeichnet sich selbst als „Home of Horrorpunk“.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003 gründeten Thorsten Wilms, der Sänger der Horrorpunk-Bands Ghouls und The Other, und Jonas „Paddy“ Nitzsche das Label Fiend Force Records als erstes Horrorpunklabel Europas. Beide waren nach eigenen Angaben seit Jahren selbst Fans des Genres, sowie von Horrorfilmen, Comics und Schauerromanen, und gründeten das Label mit dem Vorsatz, nationalen und internationalen Bands des Genres eine passende Heimat zu bieten (nicht zuletzt der eigenen Band The Other). Der Begriff „Horrorpunk“ wurde dabei bewusst allgemein gefasst und umfasste neben Horrorpunk- auch Horror Rock- und Psychobilly-Bands.[1] International wurde Fiend Force von Cargo Records vertrieben.

Als erste Veröffentlichung bot Fiend Force 2003 den vielgelobten (bspw. vom Sonic Seducer) Sampler This Is Horrorpunk, auf dem bereits zahlreiche namhafte Gruppen vertreten waren. Seit Gründung des Labels zeichnete Fiend Force maßgeblich zur Steigerung der Popularität des Horrorpunk in Europa und vor allem in Deutschland mitverantwortlich. 2005 erschien This Is Horrorpunk 2. Bis zum Schluss standen bekannte nationale und internationale Bands bei Fiend Force unter Vertrag.

2005 veranstaltete Fiend Force als Horrorpunk-Festival das Fiendforce Fest (früher Fiend Fest genannt). Dabei beschränkte man sich jedoch nicht auf labeleigene Musikgruppen, sondern engagierte auch populäre Vertreter fremder Plattenfirmen. Das Fiendforce Fest 2009 fand am 25. April 2009 erneut in Solingen statt. Außerdem gab es die Hell Nights Tour, bei der mehrere label-eigene Bands zusammen auf Tour gingen, etwa im Herbst 2008 Blitzkid, The Other, Der Fluch und Zombina and the Skeletones.[2] Nach einigen Abgängen in den beiden Jahren zuvor, wurden 2010 wieder neue, sowohl namhafte Gruppen, als auch Neulinge, unter Vertrag genommen. 2010 verließen The Other das bandeigene Label und unterzeichneten bei SPV, wo im Mai 2010 das Album New Blood veröffentlicht wurde. Dieser Schritt sollte, Wilms zufolge, der Gruppe mehr Möglichkeiten bieten.

Laut Thorsten Wilms machte gerade die Limitierung auf eine bestimmte Musikrichtung den Erfolg von Fiend Force aus. Als Verkaufsschlager galten dabei laut eigenen Angaben The Other, Blitzkid, Rezurex und Nim Vind.[3] Jeweils zwei Lieder dieser vier Bands befinden sich auf dem 2006 veröffentlichten Mini-Sampler Fiendforce Cuts.

Am 26. Mai 2014 gab das Label über seine Facebook-Seite seine Schließung bekannt.[4]

Ehemalige Bands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.myspace.com/fiendforcerecords
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 20. Februar 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fangoria.com
  3. http://www.vampster.com/artikel/show/?id=18790
  4. https://www.facebook.com/Fiendforce/posts/791363687563034?fref=nf

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]