fiftyfifty

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Galerie in der Jägerstraße, Düsseldorf

fiftyfifty ist eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Obdachlosen im Raum Düsseldorf. In den verschiedenen Projekten werden unterschiedliche Lebenshilfen angeboten.

  • Über 3000 Obdachlose wurden in neuen Wohnungen untergebracht oder vermittelt
  • Über 300 Obdachlose wurden an Arbeit herangeführt
  • Verteilung von Kleiderspenden
  • Möglichkeiten zur Körperpflege (waschen und duschen)
  • Armen- und Obdachlosenspeisung von etwa 200 Menschen täglich
  • Medizinische Hilfe für Wohnungslose
  • Veterinärmedizinische Hilfe für die Tiere von Obdachlosen

fiftyfifty wird von dem Verein Asphalt e. V. geleitet. Die Organisation wird von verschiedenen Unternehmen, der Stadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen sowie ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt. Ein großer Teil der Kosten wird durch Spenden und Benefiz-Kunst aufgebracht. fiftyfifty betreibt in seinen Räumen eine Kunstgalerie. Für die Galerie haben bedeutende Künstler wie Jörg Immendorff, Günther Uecker, Otto Piene, Markus Lüpertz, Gerhard Richter, Daniel Richter, Katharina Sieverding, Tony Cragg, Candida Höfer, Felix Droese, Rosemarie Trockel, Bernd und Hilla Becher, Stephan Kaluza, Katharina Mayer, Thomas Struth und Thomas Ruff Werke gestiftet.

Eine gleichnamige Straßenzeitung unter dem Titel fiftyfifty erschien erstmals im April 1995, ein Jahr nach der Gründung des damaligen Trägervereins asphalt e. V., eines gemeinnützigen Vereins zur Förderung Obdachloser und armer Menschen, in einer Auflage von 40.000 Exemplaren. Initiatoren waren der Franziskanerbruder Matthäus Werner und Hubert Ostendorf.[1] Die Zeitschrift betreibt Lokalredaktionen in Bonn, Duisburg und Frankfurt und wird inzwischen in einer Auflage von 60.000 Exemplaren von Menschen in sozialer Not in mehreren westdeutschen Großstädten verkauft. Der Verkaufspreis von 1,90 Euro (2014) wird fifty : fifty geteilt, 95 Cent für den Verkäufer, 95 Cent für Organisation und Herstellung.[2]

2007 erhielten die beiden Gründer Bruder Matthäus Werner und Hubert Ostendorf dafür den Düsseldorfer Friedenspreis. Des Weiteren wurde Bruder Matthäus Werner 2011 zum Düsseldorfer des Jahres in der Kategorie „Soziales Engagement“ ernannt.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Laudatio anlässlich der Verleihung des Düsseldorfer Friedenspreises 2007 (Memento des Originals vom 7. Juni 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.duesseldorfer-friedenspreis.de (abgerufen am 14. November 2011; PDF-Datei; 39 kB)
  2. Angaben der Herausgeber im Impressum der Zeitschrift (20. Jahrgang, Januar 2014)
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 8. Juli 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.duesseldorferdesjahres.de

Koordinaten: 51° 12′ 13″ N, 6° 50′ 13″ O