Filmschauspielschule Berlin

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Die Filmschauspielschule Berlin wurde 2005 gegründet. Sie ist eine private, staatlich genehmigte Schauspielschule. Die Ausbildung an dieser Institution umfasst gleichwertig die Ausbildung zum/r Theaterschauspieler/in und zum/r Film- und Fernsehschauspieler/in.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Filmschauspielschule befindet sich seit dem 1. Juli 2016 auf dem ehemaligen Reemtsma-Gelände in Berlin-Schmargendorf. Mit der Unterstützung der Eigentümer wurde hier in kürzester Zeit ein Kulturstandort entwickelt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Blackboxx – Theater in der Mecklenburgischen Straße; ausgewählte Inszenierungen der Studenten der Filmschauspielschule Berlin werden in den Spielplan des Theaters aufgenommen.

Die Ausbildung dauert sieben Semester in einem Zeitraum von dreieinhalb Jahren und ist BAFöG-anerkannt. Sie bietet eine fundierte Schauspielausbildung in den Ausbildungsbereichen

  • Atem-, Stimm-, und Sprechunterricht,
  • Körper-, Tanz- und Bewegungsschulung,
  • Gesang,
  • Film und Theater-Theorie,
  • Improvisations- und Schauspielunterricht verschiedener Methoden,
  • klassisches Theaterszenenstudium,
  • Szenisches Schreiben,
  • Videoschnitt,
  • Dreharbeiten sowie
  • ab dem ersten Ausbildungsjahr Filmschauspiel bzw. Camera Acting und
  • Berufsbild, Marketing und Castingtraining.

Im Zusammenhang mit einem Urteil gegen die ZAV hat das Bundessozialgericht im Oktober 2017 bestätigt, dass „die Ausbildung ... an der privaten Filmschauspielschule Berlin der Schauspielerausbildung an einer staatlichen Schule inhaltlich gleichwertig ist“.[1]

Die ersten Absolventen haben im Mai 2007 die Ausbildung abgeschlossen.

Die Filmschauspielschule ist Mitglied im Verband deutschsprachiger privater Schauspielschulen (VdpS)[2].

Bekannte Schüler/innen sind Mustafa Alin, Thelma Buabeng, Lena Ehlers, Johann Fohl[3], Anna Julia Kapfelsperger, Hanna Lütje, Kai Fung Rieck[4], Michaela Schmid[5], Atina Tabé, Martin Walde, Renée Weibel u. v. a. m.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung des Bundessozialgerichts 53/2017 vom 12. Oktober 2017
  2. Kurzprofile der Mitglieder des VdpS e. V. vdps.info. Abgerufen am 26. Februar 2018.
  3. Vita Johann Fohls auf seiner Website. johannfohl.de. Abgerufen am 26. Februar 2018.
  4. Vita Kai Fung Riecks bei der Berliner Agentur Seven. agentur-seven.de. Abgerufen am 26. Februar 2018.
  5. Biografie Michaela Schmids auf ihrer Website. michaela-schmid.com. Abgerufen am 26. Februar 2018.