Fittonien

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Fittonien
Fittonia albivenis

Fittonia albivenis

Systematik
Asteriden
Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Akanthusgewächse (Acanthaceae)
Unterfamilie: Acanthoideae
Gattung: Fittonien
Wissenschaftlicher Name
Fittonia
Coem.

Die Fittonien (Fittonia), auch Silbernetzblätter genannt, sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Die beiden Arten sind im tropischen Südamerika heimisch und einige Sorten werden als Zierpflanzen verwendet.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illustration aus Addisonia - colored illustrations and popular descriptions of plants von Fittonia albivenis
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Die Fittonien sind am Boden kriechende, ausdauernde krautige Pflanzen. Die einfachen Laubblätter sind dunkelgrün mit auffallend weißen bis purpurvioletten Streifen entlang der Blattadern.

Die in ährigen Blütenständen zusammenstehen Blüten besitzen zweilippige Blütenkronen.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstbeschreibung der Gattung Fittonia erfolgte 1865 durch den belgischen Botaniker Henri Eugène Lucien Gaëtan Coemans in Van Houtte und Louis Benoit: Journal Général d'Horticulture, Band 15, S. 185–186. Der Gattungsname Fittonia ehrt das englische Geschwisterpaar Elizabeth und Sarah Mary Fitton (etwa 1810–1860); die beiden Schwestern waren Gärtnerinnen und Schriftstellerinnen.[1] Ein Synonym für Fittonia Coem. nom. cons. ist Adelaster Lindl. ex Veitch nom. rej.[2]

Die Fittonia-Arten sind im tropischen Südamerika verbreitet.

Die Artenabgrenzung innerhalb der Gattung Fittonia ist teilweise strittig; 2005 akzeptierte Olmstead zwei Fittonia-Arten in Peru:[3]

  • Fittonia albivenis (Lindl. ex hort. Veitch) Brummitt (Syn.: Adelaster albivenis Lindl. ex hort. Veitch, Fittonia argyroneura Coem., Fittonia verschaffeltii (Lem.) Van Houtte, Fittonia verschaffeltii var. argyroneura (Coem.) Regel, Gymnostachyum verschaffeltii Lem.): Sie kommt in Kolumbien, Ecuador, Venezuela, Bolivien, Peru und Brasilien vor.
  • Fittonia gigantea Linden: Sie kommt nur in Peru vor.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • R. K. Brummitt: Proposal (447) to Conserve the Name 8069 Fittonia Coemans over Adelaster Lindley ex Veitch (Acanthaceae). In: Taxon. Band 27, Nr. 2/3, Mai 1978, S. 307–309, doi:10.2307/1220274 (erste Seite bei JSTOR).
  • Karlheinz Rücker: Die Pflanzen im Haus. Eugen Ulmer KG, 2005, ISBN 3-8001-4905-2, S. 482.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uni Tuebingen. (Memento vom 6. Januar 2013 im Webarchiv archive.is)
  2. Fittonia im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  3. Richard Olmstead: Lamiales – Synoptical classification vers. 2.0 (in prog.), 2005: A Synoptical Classification of the Lamiales Version 2.0 (in progress). (PDF; 370 kB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fittonien (Fittonia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien