Florentino Castellanos

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Florentino Castellanos

Florentino José Castellanos (* 14. März 1809 in Montevideo; † 25. September 1866 ebenda) war ein uruguayischer Politiker und Jurist.

Castellanos war der Sohn von Dr. Francisco Remigio Castellanos (* 1. Oktober 1779 in Cerrillos; † 15. April 1839 in Montevideo) und Da Manuela de Zevallos Larreátegui (* 1793 in La Plata; † 16. Januar 1858 in Montevideo). Sein Vater war 1824 Abgeordneter des Congreso General Constituyente und zuletzt Richter des Superior Tribunal de Justicia. Nach seinem Bruder, dem Händler und Estanciero José María Castellanos (1807–1882) war er das zweite Kind der Familie. Insgesamt hatte er 14 Geschwister. Dazu gehörten unter anderem der Estanciero Eduardo Castellanos (* 6. Oktober 1817 in Buenos Aires; † 31. Juli 1887 in Durazno) von dem der bedeutende Historiker Alfredo Castellanos abstammt und der der Partido Colorado angehörige Politiker Emilio Francisco Castellanos (* 16. Juni 1823 in Mendoza; † 30. Januar 1898 in Montevideo). Am 26. August 1837 heiratete Florentino Castellanos Valentina Illa Viamonte. Zu den Nachfahren der beiden zählen unter anderem die Familien Condes Langosco, Winterhalter Castellanos, Carvalho Lerena Castellanos und Castellanos Platero.

Florentino Castellanos begann seine politische Karriere als Abgeordneter für das Departamento Montevideo und hielt vom 15. Februar 1837 bis zum 1. November 1838 ein Mandat in der Cámara de Representantes.[1] Später hatte Castellanos von 1852 bis 1854 die Position des Rektors der Universidad de la República inne.[2] Vom 3. März 1852 bis zum 4. Juli 1853 war er Außenminister von Uruguay.[3][4][5] Anschließend saß er als Senator für das Departamento Durazno in der Cámara de Senadores. Dort übte er in den Jahren 1857 und 1860 bis 1862 das Amt des Senatspräsidenten von Uruguay aus. 1858 und 1859 war er der Erste Vize-Präsidenten dieser Institution.[6] Auch wurde er zweimal als Generalbevollmächtigter nach Argentinien gesandt.[7]

Im Rahmen seiner politischen und juristischen Tätigkeit widmete er sich bevorzugt Themen des Bildungswesens.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Liste der uruguayischen Parlamentarier von 1830 bis 2005 auf parlamento.gub.uy (Memento des Originals vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.parlamento.gub.uy (PDF; 7,4 MB)
  2. Kurzbiographie auf der Internetpräsenz der Universidad de la República@1@2Vorlage:Toter Link/www.universidadur.edu.uy (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (spanisch)
  3. Liste der Außenminister Uruguays seit 1828 (Memento vom 13. Februar 2008 im Internet Archive)
  4. Liste der Außenminister und ihrer Amtszeit (Memento vom 10. Oktober 2008 im Internet Archive) (Microsoft Excel) Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universidad de la República
  5. Liste der Außenminister auf der Internetpräsenz des uruguayischen Außenministeriums
  6. Liste der uruguayischen Parlamentarier von 1830 bis 2005 auf parlamento.gub.uy (Memento des Originals vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.parlamento.gub.uy (PDF-Datei; 7,4 MB)
  7. Paseo genealógico por la Argentina y Bolivia von Juan Isidro Quesada, S. 21, abgerufen am 24. Februar 2012
  8. Las calles del Bicentenario (spanisch), abgerufen am 24. Februar 2012