Florestan I. (Monaco)

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Florestan (Monaco).

Florestan I. (* 10. Oktober 1785 in Paris; † 20. Juni 1856 ebenda) war von 1841 bis 1856 regierender Fürst von Monaco aus dem Haus Grimaldi.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Florestan war der zweite Sohn des Fürsten Honoré IV. von Monaco (1758–1819) und seiner Gattin Louise d’Aumont Mazarin (1759–1826), Tochter von Louis Marie Guy d'Aumont, Duc d'Aumont, de Mazarin, und Louise Félicité Victoire Jeanne de Durfort. Seine Eltern ließen sich 1798 scheiden; seine Mutter heiratete 1801 in zweiter Ehe René-François Tirnand d'Arcis.

Fürst von Monaco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Florestan war am Théâtre de l’Ambigu-Comique engagiert. Nachdem sein älterer Bruder, Fürst Honoré V. (1778–1841), kinderlos starb, wurde er unvorbereitet sein Nachfolger. Um die Staatsfinanzen zu sanieren, vergab er 1856 die erste Lizenz für ein Spielkasino an die Franzosen Napoléon Langlois und Albert Aubert. Am 14. Dezember 1856 wurde das Casino de Monaco eröffnet, welches dem Fürstentum später Wohlstand brachte.

Heirat und Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fürst Florestan I. von Monaco heiratete die Schauspielerin Maria Caroline Gibert de Lametz (1793–1879), Tochter von Charles Thomas Gibert de Lametz. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor:

VorgängerAmtNachfolger
Honoré V.Fürst von Monaco
18411856
Charles III.