Maria Caroline Gibert de Lametz

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Maria Caroline Gibert de Lametz (* 18. Juli 1793 in Coulommiers; † 23. November 1879 in Monaco) war Fürstin von Monaco.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wurde als Tochter von Charles-Thomas Gibert, einem Rechtsanwalt, und dessen Ehefrau Henriette Legras de Vaubercy geboren. Nach dem Tod ihres Vaters heiratete ihre Mutter Antoine Rouyer, welcher 1803 das Schloss Lametz im französischen Lametz kaufte, wo Maria Caroline ihre Jugend verbrachte.

Im Mai 1814 heiratete eine Adoptivtochter von Fürst Honoré IV. von Monaco, somit eine Halbschwester des späteren Fürsten Florestan, den Schwiegersohn von Antoine Rouyer. Bei dieser Gelegenheit lernten sich Florestan und Maria Caroline kennen. Im Jahre 1816 heirateten sie heimlich, da die monegassische Fürstenfamilie und insbesondere Florestans Vater gegen die Heirat war.

Das Paar hatte zwei Kinder:

1841 stirbt Florestans Bruder Honoré V. ohne Erben und Florestan folgte ihm als Fürst von Monaco. Caroline wurde von nun an „Gibert de Lametz“, der Zusatz leitet sich vom Schloss ihres Stiefvaters ab und auch ihre Nachkommen trugen seitdem diesen Zusatztitel.

Florestan und sein Fürstentum waren hoch verschuldet. Maria Caroline war eine gute Wirtschafterin und half ihrem Gemahl, die Finanzen des Fürstenhauses in Ordnung zu bringen und die offenen Prozesse mit ihrer Schwiegermutter Louise d’Aumont Mazarin beizulegen. Ihr Mann war kein geschickter Politiker und überließ die Staatsgeschäfte seiner Ehefrau. Mit Hilfe der Mitgift ihrer Schwiegertochter Antoinette de Mérode-Westerloo hatte sie Idee, in Monte Carlo ein Casino errichten zu lassen. Die Einnahmen aus dem Spielgeschäft sanierten auch die Finanzen des Fürstenhauses und blieben bis heute die wichtigste Einnahmequelle des Staates.

Caroline starb im Alter von 86 Jahren, 23 Jahre nach ihrem Mann, und wurde in der Kathedrale von Monaco beigesetzt.

Vorgängerin Amt Nachfolgerin
Catherine de Brignole-Sale Fürstin von Monaco
1841–1856
Antoinette de Mérode-Westerloo