Franz Glück

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Franz Glück (* 12. September 1899 in Wien; † 23. April 1981 in Bad Vöslau) war ein österreichischer Literatur- und Kunsthistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Franz Glück, Sohn des Kunsthistorikers Gustav Glück, studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Wien, Heidelberg und München. 1923 wurde er in Germanistik an der Universität Wien mit der Dissertation „Über Stifters Witiko“ promoviert. 1924 trat er als Lektor in den Verlag Anton Schroll & Co. in Wien ein. Befreundet war er mit Karl Kraus und Adolf Loos. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 durfte er nicht mehr offiziell für den Verlag tätig sein. Nach Ende des Krieges wurde er zunächst 1945 Direktor des Verlages Schroll. Von 1949 bis zu seinem Ruhestand 1968 war er dann Direktor des Historischen Museums der Stadt Wien. Hier war er maßgeblich für die Planung und Konzeption des Museumsneubaus und der Neuaufstellung des Museums am Karlsplatz verantwortlich, der 1959 eröffnet wurde. Er wurde am Wiener Zentralfriedhof in einem ehrenhalber gewidmeten Grab bestattet.[1]

Seine Bibliothek wurde vom Deutschen Literaturarchiv in Marbach erworben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hundert Jahre Historisches Museum der Stadt Wien. Historisches Museum der Stadt Wien, 21. Mai–30. August 1987. Museen der Stadt Wien, Wien 1987, S. 135f.
  • Jutta Bendt: Die Bibliothek Glück. Vorstellung einer Wiener Sammlung (= Verzeichnisse, Berichte, Informationen Deutsches Literaturarchiv 20). Deutsche Schillergesellschaft, Marbach 1998, ISBN 3-929146-44-4 (Rezension).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Grabstelle Franz Glück, Wien, Zentralfriedhof, Gruppe 40, Nr. 142.