Franz Sigrist

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Franz Sigrist (* 23. Mai 1727 in Breisach; † 21. Oktober 1803 in Wien) war ein deutscher Maler und Kupferstecher in Österreich.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgebildet von Paul Troger in der Wiener Akademie, entwickelte Sigrist sich zu einem Meister der Rokoko-Malerei, der sich auch in Italien weitergebildet hatte. Seine Arbeiten wurden durch Anleitungen Franz Anton Maulbertsch und Josef Ignaz Mildorfer beeinflusst. Auch in Wien ansässig, lebte er 1754 bis 1762 in Augsburg, wo er als Hofmaler des Bischofs fungierte. Seit 1754 zum Mitglied der Akademie der Künste und Wissenschaften berufen, wurde er 1755 zum Professor der Malerei ernannt.

Sigrist ist vor allem für seine religiös inspirierten Drucke und Gemälde bekannt. Als Schöpfer bemerkenswerter Fresken war Sigrist in erster Linie für die drei beeindruckenden Deckenfresken in Zwiefalten (1758) und für sein großes Fresko in der Universität von Eger bekannt. Letzteres stellte die „Vier Fakultäten“ dar und gehört bereits zur ersten Periode des „Klassizismus“ (1781).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Franz Sigrist – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien