Fred Guiol

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Frederick Lawrence Guiol, auch Fred L. Guiol (* 17. Februar 1898 in San Francisco, Kalifornien; † 23. Mai 1964 in Bishop, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Kameramann, Filmregisseur und Filmproduzent.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guiol besuchte Privatschulen in Mexiko, ehe er in die USA heimkehrte. Seine filmische Laufbahn begann er knapp 20-jährig als Requisitenjunge bei D. W. Griffiths Propagandafilm Hearts of the World (1917/18). 1919 ist er bei zwei Filmen als Kurzfilmkameramann nachzuweisen, 1921 fand Guiol Beschäftigung bei Hal Roachs Produktionsfirma und wurde in so ziemlich jeder erdenklichen Position eingesetzt, so auch als Kleindarsteller. Auch an Harold Lloyds Komödienklassiker Ausgerechnet Wolkenkratzer! war der Kalifornier im (technischen Team) beteiligt.

Im selben Jahr 1923 gab Roach ihm erstmals Gelegenheit, als Kurzfilmregisseur zu arbeiten. Mit Battling Orioles konnte Fred Guiol 1924 auch einen (60-minütigen) Langfilm realisieren. Zu seinen Inszenierungen gehören auch einige Frühwerke des Komikerduos Laurel & Hardy. Seit Anbruch der Tonfilmzeit verlegte Fred Guiol mehr und mehr sein Tätigkeitsfeld in Richtung Drehbuch. Nach 1936 inszenierte er kaum noch. Wie schon seine Regiearbeiten, kamen auch seine Drehbuchbeiträge kaum über das B-Format hinaus. Lediglich seine letzte Arbeit, der James Dean-Klassiker Giganten ragt aus dem Mittelmaß heraus. Für diese Leistung erhielt Fred Guiol 1957 eine Oscar-Nominierung. Danach trat er filmisch nicht mehr in Erscheinung.

In den 1940er Jahren hat Fred Guiol auch regelmäßig Filme produziert.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Kurzfilmregisseur

als Drehbuchautor bei Kurzfilmen, wenn nicht anders angegeben

  • 1925: The Haunted Honeymoon
  • 1930: Live and Learn
  • 1932: Who, me?
  • 1932: Boys Will be Boys
  • 1933: Should Crooners Marry
  • 1933: The Cohens and Kellys in Trouble
  • 1934: Cracked Shots
  • 1934: Kentucky Kernels
  • 1935: The Nitwits (Langfilm)
  • 1939: Aufstand in Sidi Hakim (Gunga Din, Langfilm)
  • 1939: Vigil in the Night (Langfilm)
  • 1956: Giganten (Giant, Langfilm)

als Produzent oder Produktionsleiter von Langfilmen

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • International Motion Picture Almanac 1965, Quigley Publishing Company, New York 1964, S. 116

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]