Fred Haltiner

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Fred Haltiner (* 15. Dezember 1936 in Rhäzüns, Kanton Graubünden; † 7. Dezember 1973 in Zürich) war ein Schweizer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fred Haltiner war ein Halbbruder des Schriftstellers Walter Matthias Diggelmann. Er wollte ursprünglich auch Schriftsteller werden, arbeitete aber zunächst fünf Jahre als Versicherungsinspektor. Er entschloss sich dann, Schauspieler zu werden und ging an die Zürcher Schauspielschule. Hier hatte er seinen endgültigen Durchbruch, als er 1971 neben Steve McQueen in Le Mans mitspielte. Er spielte auch in vielen deutschen Fernsehserien wie Der Kommissar. 1973 beging Fred Haltiner Suizid. In seinem autobiographischen Roman Filipinis Garten beschreibt Walter Matthias Diggelmann (im Roman trägt er das Pseudonym „Stephan“) die steile Karriere, die unglücklichen Liebesbeziehungen und den seiner Ansicht nach dadurch begründeten Suizid seines Halbbruders Fred Haltiner (im Roman trägt er das Pseudonym „Josef“). Begraben wurde Fred Haltiner (Taufname: Alfred Haltiner) auf dem Friedhof der Gemeinde Rhäzüns, Graubünden.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. W. M. Diggelmann: Filipinis Garten. Verlag Volk und Welt, Berlin 1981; Stadt Zürich, Bevölkerungsamt, Liste Prominenter Verstorbener nach Alphabet, Stand: 6. September 2007.