Frickenhausen (Lauben)
Frickenhausen Gemeinde Lauben | |
|---|---|
| Koordinaten: | 48° 4′ N, 10° 19′ O |
| Einwohner: | 533 (1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 87761 |
| Vorwahl: | 08336 |
Frickenhausen ist ein Pfarrdorf und Ortsteil der Gemeinde Lauben im schwäbischen Landkreis Unterallgäu in Bayern.

Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Pfarrdorf Frickenhausen liegt im Unterallgäu 3 Kilometer nordöstlich von Lauben nahe dem Zusammenfluss von westlicher und östlicher Günz und ist gut an die Bundesautobahn 96 angebunden.
Die Gemarkung Frickenhausen (097556) umfasst 6,773 km².[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Frickenhausen ist im 8. Jahrhundert entstanden und wurde 1167 erstmals urkundlich erwähnt. Nach häufigem Besitzerwechsel kam 1460 das Dorf in die Hände des Memminger Patriziers Erhard Vöhlin. 1480 baute die Familie Vöhlin ihr Landschloss in Frickenhausen, das ab 1789 als Pfarrhaus genutzt wurde. Im Jahr 1520 kaufte die Reichsstadt Memmingen den ganzen Ort. Den gesamten Besitzstand übergab die Stadt 1547 dem Unterhospital in Memmingen. Die Reichsstadt Memmingen kam 1803 an Bayern.
Die Gemeinde Frickenhausen entstand durch das Zweite Gemeindeedikt von 1818. Am 1. Mai 1978 wurde Frickenhausen nach Lauben eingemeindet.[3]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Schloss Frickenhausen, auch Vöhlinschloss
- Ehemaliger Zehntstadel
- Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Vitus, wohl 1460/70 erbaut, mit Adam Prommer kam 1568 der erste evangelisch ausgebildete Geistliche nach Frickenhausen
- Friedhofstor, Friedhofsmauer
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Frickenhausen In: bavarikon.de
- ↑ Gemarkung Frickenhausen (Lauben) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 21. Dezember 2025.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 782.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Frickenhausen in der Ortsdatenbank von bavarikon.