Friedhelm Golücke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Friedhelm Golücke (* 15. Oktober 1941 in Paderborn) ist ein deutscher Studienrat und Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golücke studierte Philologie mit den Fächern Geschichte und Französisch und war als Studienrat am Reismann-Gymnasium Paderborn tätig. 1974 wurde er bei Hanns Hubert Hofmann an der Universität Würzburg mit der Dissertation Luftkrieg gegen Kugellager. Der amerikanische Luftangriff vom 14. Oktober 1943 auf Schweinfurt als Modellfall des „Strategic Bombing“ zum Dr. phil. promoviert.

Während seines Studiums wurde Golücke Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Markomannia Würzburg. Als Studentenhistoriker ist er langjähriger Vorsitzender der Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte (GDS).

Golücke ist Oberstleutnant der Reserve.

2008 wurde er mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Er wurde damit für seine Verdienste um die Hochschul- und Regionalgeschichte geehrt.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luftkrieg gegen Kugellager: der amerikanische Luftangriff vom 14. Oktober 1943 auf Schweinfurt als Modellfall des „Strategic Bombing“. Dissertation Universität Würzburg, 1974.
  • Schweinfurt und der strategische Luftkrieg 1943: Der Angriff der US Air Force vom 14. Oktober 1943 gegen die Schweinfurter Kugellagerindustrie. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 1980, ISBN 3-506-77446-8.
  • Paderborn wie es war. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 1985.
  • Studentenwörterbuch. Das akademische Leben von A bis Z. Verlag Styria, Graz-Wien-Köln 1987.
  • Das Schrifttum des CV und des ÖCV 1844–1980. Eine Bibliographie. Würzburg 1982, ISBN 3-923621-00-0.
  • Der Zusammenbruch Deutschlands – eine Transportfrage? Der Altenbekener Eisenbahnviadukt im Bombenkrieg 1944/45. 1993.
  • Verfasserlexikon zur Studenten- und Universitätsgeschichte. Ein bio-bibliographisches Verzeichnis. SH-Verlag 2004.
  • Kleines Studentenwörterbuch. Das akademische Leben im Überblick. SH-Verlag 2006.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stiftung Deutsche Studentengeschichte: Chronik, Stiftung-deutsche-studentengeschichte.de, abgerufen am 20. August 2016