Friedrich Klemm

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Friedrich Klemm (* 22. Januar 1904 in Mulda, Sachsen; † 16. März 1983 in München) war ein führender deutscher Technikhistoriker und lange Zeit in dieser Funktion an zentraler Stelle in Deutschland als Bibliotheksdirektor des Deutschen Museums in München.

Klemm promovierte 1929 an der Universität Marburg.[1]

Er war seit 1932 in der Bibliothek des Deutschen Museums in München (die damals schon über 100.000 Bände besaß), deren Leiter er 1950 nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft wurde und deren Direktor er 1956 bis 1969 war. Daneben war er Professor an der Universität München.

In der Bibliothek des Deutschen Museums baute er vor allem die Sammlung seltener Quellenwerke zur Naturwissenschaft und Technikgeschichte aus der Zeit vor 1750 auf (Libri Rari).

Im Jahr 1964 wurde Klemm zum Mitglied der Leopoldina gewählt, 1975 wurde er mit der Leonardo da Vinci Medal ausgezeichnet.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Technik. Eine Geschichte ihrer Probleme, Orbis academicus Band II/5. Verlag Karl Alber, Freiburg / München 1954
  • Geschichte der Technik – der Mensch und seine Erfindungen im Bereich des Abendlandes, Teubner, 3. Auflage 1998, Rowohlt 1983, 1989
  • Zur Kulturgeschichte der Technik - Aufsätze und Vorträge 1954 - 1978, Deutsches Museum 1979, 1982
  • Herausgeber: Die Technik der Neuzeit, 3 Bände, Potsdam, Athenaion 1941
  • zahlreiche weitere Veröffentlichungen in den Schriftenreihen des Deutschen Museums

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Hauptprobleme der Entwicklung der deutschen Automobilindustrie in der Nachkriegszeit und der Wettbewerb dieser Industrie mit dem Ausland, insbesondere mit den Vereinigten Staaten von Nordamerika