Friedrich Noack

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Friedrich Noack (Pseudonym: F. Idus, * 20. April 1858 in Gießen; † 1. Februar 1930 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Kulturhistoriker.

Noack studierte an der Universität Gießen, wo er 1881 promoviert wurde. 1886 verfasste er eine moderne Version von Sebastian Brants „Narrenschiff“ und gab es mit eigenhändigen Illustrationen heraus. Ab 1887 war er in der Schriftleitung der Krefelder Zeitung tätig. Ab 1. Juli 1891 war er als Korrespondent der Kölnischen Zeitung in Rom tätig, wo er bis 1915 blieb.

Für seine Werke über Deutsche in Rom legte er ein umfassendes Notizen-Archiv an. Auf über 18.000 Zetteln enthält es über 11.000 Einträge zu in Rom tätigen Künstlern und deren Auftraggebern, meist in alter Stenografie, System Gabelsberger, aber auch Zeitungsausschnitte und Archivauszüge. Heute wird das Material im Archiv der Bibliotheca Hertziana in Rom aufbewahrt und ist online zugänglich. Basierend auf diesem Material verfasste er auch zahlreiche Artikel für das Künstlerlexikon Thieme-Becker.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hardenberg und das Geheime Kabinet Friedrich Wilhelms III. vom Potsdamer Vertrag bis zur Schlacht von Jena. Ricker, Gießen 1881 (Dissertation, Universität Gießen, 1881).
  • Des alten Sebastian Brand Neues Narrenschiff. Entdeckt und herausgegeben von Dr. F. Idus. Bagel, Düsseldorf 1886..
  • Italienisches Skizzenbuch. 3 Teile in 2 Bänden. Cotta, Stuttgart 1900 (I. Leben und Treiben im heutigen Rom; II. Kreuz und quer durch Italien; III. Uebers Meer nach den Inseln und Nachbargestaden).
  • Deutsches Leben in Rom 1700 bis 1900. Cotta, Stuttgart 1907.
  • Das Deutsche Rom. Frank, Rom 1912.
  • Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters. 2 Bände. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1927. (Digitalisat der Bodleian Libraries: Band 1, PDF, 188,9 MB; Band 2, PDF, 140 MB).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]