Friedrich Stoy

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Paul Friedrich „Fritz“ Stoy (* 15. September 1887 in Colochau; † 17. Oktober 1978 ebenda) war ein deutscher Heimatforscher und Lehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Stoy wuchs als Sohn eines Hüfners zusammen mit vier Brüdern und einer Schwester auf. Das dörfliche Leben und Brauchtum prägte ihn. Nach Ende seiner Schulzeit erlernte Stoy bis 1907 im Lehrerseminar Elsterwerda den Lehrerberuf. Seine erste Stelle fand er als Volksschullehrer in Lönnewitz bei Falkenberg/Elster. Er nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. von 1919 bis 1953 war Stoy als Lehrer in Schmerkendorf bei Falkenberg/Elster tätig. Sein frühes Interesse an der Heimatgeschichte führte Stoy mit Karl Pallas zusammen, der selbst an der Erforschung der regionalen Geschichte arbeitete. Nach seiner Pensionierung lebte Stoy mit seiner Familie wieder in Kolochau.

Friedrich Stoy war Organist und leitete einen Kirchenchor. Zudem malte und dichtete er.[1][2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich Stoy publizierte in vielen fachlichen Zeitschriften, Zeitungen und Heimatkalendern. Die Qualität seiner Forschungen brachte ihm Anerkennung auch in Fachkreisen. Bis heute gelten seine Arbeiten für viele Ortschronisten und Journalisten als zuverlässig und richtig. Sein Werk bildet für viele Heimatforscher die Grundlage für weitere Forschungen und Veröffentlichungen.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1996 wurde in Falkenberg/Elster ein Gymnasium nach Friedrich Stoy benannt.
  • Bei Schmerkendorf wurde ihm zu Ehren im Wald ein Gedenkstein errichtet.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Heimatkalender für die Region Herzberg 1998, S. 68.
  2. Die Geschichte des Schliebener Landes HDL S. 429/430.
  3. Amtsnachrichten für das Amt Schlieben Jg 17 Nr. 9