Funktionswerkstoff

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Funktionswerkstoffe zeichnen sich durch elektrische, (besondere) mechanische, magnetische, akustische, optische oder biologisch-chemische Eigenschaften aus, die sich gezielt beeinflussen lassen, um die makroskopischen Eigenschaften eines Bauteils zu verändern. Funktionswerkstoffe werden zur Abgrenzung von Konstruktionswerkstoffen definiert, wobei die Übergänge fließend sein können. Bei Funktionswerkstoffen steht der Verwendungs- und Einsatzzweck (z. B. Korrosionsschutz oder thermische Isolierung) im Vordergrund, nicht die konstruktive Gestaltung von Bauteilen.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funktionswerkstoffe sind keiner einheitlichen Stoffgruppe zuzuordnen und können die unterschiedlichsten physikalisch-chemischen Eigenschaften haben.

Beispiele für Funktionswerkstoffe:

Lehre und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Studiengang Funktionswerkstoffe wird in Deutschland an mehreren Universitäten angeboten.[1][2][3] Es gibt verschiedene Fachmagazine, die sich mit dem Thema Funktionswerkstoffe befassen, z. B. die Advanced Functional Materials.

Studiengang Technologie der Funktionswerkstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Wintersemester 2006/'07 startete der dritte und letzte Baustein eines Gesamtkonzepts der Universität Würzburg zur Einführung ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge – die Technologie der Funktionswerkstoffe. Diese wurde zum Winter 2012/'13 in Funktionswerkstoffe umbenannt. Hierzu wurde der Bachelor- sowie der Masterstudiengang erneuert.

Das Konzept des Studiums resultierte aus einem allgemeinen Bedarf für solche Materialien in vielen Industriebranchen, von der Automobilindustrie begonnen, über den Maschinenbau, die Mess- und Regeltechnik, die Medizin- und Biotechnik bis hin zur Unterhaltungselektronik. Die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in der Region Unterfranken hat diesen Bedarf zusätzlich bestätigt.[4][5][6][7]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Universität des Saarlandes, Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe (Memento des Originals vom 19. März 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-saarland.de
  2. Universität Würzburg Funktionswerkstoffe (Memento des Originals vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.matsyn.uni-wuerzburg.de
  3. Zentrum für Funktionswerkstoffe in Clausthal (Memento des Originals vom 20. Januar 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.z-f-w.de
  4. Kunststoffzentrum Würzburg (Memento des Originals vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skz.de
  5. Kooperanten in Würzburg (Memento des Originals vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.matsyn.uni-wuerzburg.de
  6. Kooperanten außerhalb von Würzburg (Memento des Originals vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.matsyn.uni-wuerzburg.de
  7. Fraunhoferinstitut für Silikatforschung