Generative Vermehrung

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Keinerlei Belege oder sonstige Quellen vorhanden --Trockennasenaffe 09:11, 9. Nov. 2011 (CET)

Unter dem Begriff generative Vermehrung versteht man alle Arten der Vermehrung von Organismen, die auf geschlechtlicher Fortpflanzung beruhen. Durch die Kombination des genetischen Materials zweier Individuen entstehen dabei in der Folgegeneration, genetisch gesehen, einzigartige Individuen mit zuvor nie dagewesenen Eigenschaften. Das Ergebnis der generativen Vermehrung ist der Samen; bei der kommerziellen Produktion in landwirtschaftlicher Sprache auch Saat oder Saatgut genannt.

Im Gegensatz zur generativen Vermehrung steht die vegetative Vermehrung, bei der Nachkommen durch die Abspaltung von Zellen eines Organismus ohne vorherige Verschmelzung von Geschlechtszellen (Gameten) zweier Eltern produziert werden. Hierbei stellen Nachkommen genetisch identische Individuen, so genannte Klone dar.

In der gärtnerischen Praxis wird der Begriff generative Vermehrung gleichbedeutend mit „Aussaat“ genutzt. Ausgesät werden hierbei auch Samen, die ohne Kombination der genetischen Merkmale zweier Individuen entstanden (Selbstbefruchtung) und solche die ganz ohne geschlechtliche Fortpflanzung entstehen (Jungfernzeugung).