Georg Alfred Plehn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Georg Plehn

Georg Alfred Plehn (* 3. August 1868 in Kopitkowo, Landkreis Preußisch Stargard; † 15. März 1941 Grafrath) war ein deutscher Konsul und Gesandter. Sein Vater war der Rittergutsbesitzer Georg Plehn.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1895 im Auswärtigen Amt, war er Vizekonsul in Warschau, Konsul in Denver, Generalkonsul in Barcelona und Zürich und seit 1920 Gesandter in Brasilien. Nach seiner Verabschiedung 1925 zog er sich auf seinen Besitz Birkenbichl in Grafrath in Oberbayern zurück.

Plehn war mit Lulu, geborene Haas verheiratet.[1]

Seit 1886 war er Mitglied des Corps Saxonia Göttingen.[2] 1889 leitete er den Kösener Congress. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Major der Reserve teil.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Wasser-Verwendung und -Verteilung im ariden Westen von Nordamerika. Hamburg: Friedrichsen, 1911. (= Abhandlungen des Hamburgischen Kolonialinstituts, Bd. 4)
  • Das Trockenfarmen im Westen der Vereinigten Staaten von Nordamerika und seine wirtschaftliche Bedeutung für die Erschließung regenarmer Gebiete. Hamburg: Friedrichsen, 1913. (= Abhandlungen d. Hamburg. Kolonialinstituts, Bd. 13)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Degeners Wer ist’s? 10. Ausgabe. Berlin: Degener, 1935.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang von der Groeben: Verzeichnis der Mitglieder des Corps Saxonia Göttingen 1844 bis 2006. Selbstverlag, Göttingen 2006.
  2. Kösener Corpslisten 1960, 45, 385
VorgängerAmtNachfolger
Adolf PauliDeutscher Gesandter in Brasilien
1920–1925
Hubert Knipping