Georg Esser

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Georg Esser, Selbstbildnis 1998, Kreide 43 × 62 cm

Georg Esser (* 1928 in Leverkusen-Wiesdorf), ist ein Maler und Grafiker aus Köln.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Maurerlehre und Arbeit auf dem Bau studierte Esser von 1948 bis 1952 an den Kölner Werkschulen in der Klasse des Grafikers Alfred Will. Seit 1963 wirkt er als freischaffender Künstler mit eigenem Atelier in Köln-Heimersdorf. Von 1965 bis 1967 absolvierte er das Kölner Werklehrerseminar und war von 1968 bis 1980 Kunsterzieher am Gymnasium Köln-Chorweiler.

Georg Esser arbeitet in expressiver, gegenständlicher Malerei vorwiegend in Acryl oder Öl. Der Künstler beherrscht die im Mittelalter entwickelte Technik der Trennung von Form und Farbe und wendet sie auf moderne Malerei, Stillleben, Porträts und Alugraphien an. Ein vollständiges Werkverzeichnis befindet sich in [1].

Biographische Eckdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1928-1944

geboren als zweiter Sohn des Gewerkschafters Everhard Esser und seiner Frau Margarete, geb. Schneider. Besuch der Realschule Dagobertstraße in Köln. Beginn einer Maurerlehre 1944

1944-1948

mit 16 Jahren Flakhelfer, dann eingezogen zum Wehrdienst. Amerikanische Kriegsgefangenschaft in den Lagern von Sedan und Attichy. Nach Entlassung 1945. Wiederaufnahme und Abschluss der Maurerlehre. Arbeit in einem Kölner Architekturbüro.

1948-1952

Studium an der Kölner Werkschule in der Graphikklasse von Alfred Will

1953-1967

Arbeit als freier Maler und Grafiker in Köln und Frankfurt. Intensive Ausstellungstätigkeit. Heirat 1955 mit Marianne Förster.

1967-1980 nach Zusatzausbildung am Kölner Werklehrerseminar Anstellung als Kunstlehrer am Gymnasium Köln-Chorweiler; Weiterentwicklung des eigenen Malstiles, Auseinandersetzung mit der Naturform.

1980 Ausscheiden aus dem Schuldienst und Tätigkeit als freier Maler. Abhalten von Kunstkursen, u. a. im WDR und der Melanchthonakademie Köln.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1950–1960: Teilnahme an Ausstellungen des Kölner Kunstvereins und an den jurierten Winterausstellungen in Düsseldorf

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

[1] Georg Esser - Leben und Werk, Selbstverlag 2018. ISBN 978-3-00-058818-1 (180 Seiten, 90 Abbildungen)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Annette und Charlotte Esser, Wolfgang Kühr: Georg Esser - Leben und Werk. Hrsg.: A. und C. Esser. Selbstverlag, Köln, Bad Kreuznach 2018, ISBN 978-3-00-058818-1, S. 180.