Georg Oehlrich

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Georg Heinrich Eduard Oehlrich (* 22. Januar 1792 in Hannover; † 28. Dezember 1870 ebenda) war ein hannoverscher Politiker und Verwaltungsbeamter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg Oehlrich wurde als Sohn des Hofrats Joh. Georg Heinrich Oehlrich in Hannover geboren. Sein Bruder Bartold August Wilhelm Oehlrich war Bürgermeister von Harsefeld und Amtmann. Er studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg[1] und Göttingen.[2] In seiner Zeit in Göttingen wurde er Mitglied des Corps Hannovera.

1819 wurde er Schatzrat und Generalsekretär der zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Hannover und hatte dieses Amt nach einem brieflichen Zeugnis des späteren Innenministers Johann Carl Bertram Stüve hervorragend ausgeübt. Politisch sei er ein „milder Opponent der Regierung“.[3] 1831 wurde Oehlrich zum Landdrost von Ostfriesland in Aurich ernannt. 1838 wurde Oehlrich, unter Beibehaltung seines Titels und Ranges sowie auch seiner bisherigen Besoldung, als Amtmann nach Nienburg versetzt. Er war Ritter des Guelphenordens.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Immatrikuliert in Heidelberg am 24. Oktober 1809
  2. Immatrikulation Göttingen ex ac. Heidelberg 29. Oktober 1810
  3. Georg Heinrich Eduard Öhlrich. In: Biographisches Lexikon für Ostfriesland. Band IV, Aurich 2007, S. 327

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Heinrich Eduard Öhlrich. In: Biographisches Lexikon der Stiftung Ostfriesische Landschaft. Band IV, Aurich 2007, S. 327
  • Heinrich F. Curschmann: Blaubuch des Corps Hannovera zu Göttingen. Band 1 (1809–1899), Göttingen 2002, Nr. 95
  • Kurt Heinrichs: Göttinger Hannoveraner im Dienste des Königs von Hannover. In: Einst und Jetzt, Jahrbücher des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung. Band 14, Verden a.d. Aller 1969, S. 176–186

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]