Gerard Seghers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Auferstehung, Louvre
Die Leugnung von St. Peter, North Carolina Museum of Art
Kaiser Tiberius im Schloß Caputh

Gerard Seghers (Schreibvariante: Geerard Seghers; * 17. März 1591[1] in Antwerpen; † 18. März 1651 in Antwerpen) war ein flämischer Maler.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seghers war Schüler von Abraham Janssens [2]. Nachdem er 1608/09 zum Meister ernannt wurde, begab sich Seghers von 1611 bis 1621 auf eine Studienreise nach Italien und Spanien. Sein Interesse galt der Caravaggio-Schule Er studierte die Werke Caravaggios, des 10 Jahre älteren Bartolomeo Manfredis und Gerard Honthorst in Rom. Danach hielt er sich längere Zeit in Spanien auf, bevor er in seine Heimat zurückkehrte und seine Studien in seinen Werken einsetzte. Ab 1625 widmete er sich den Arbeiten von Peter Paul Rubens, dessen Stil er 1630 in seinen Gemälden zu erkennen gibt. Er schuf zahlreiche Altarbilder für kirchliche Einrichtungen in Belgien, Köln und den Jesuitenniederlassungen. Die Interpretation der Carravggioschule findet sich in seinen Sittenbildern. Viele seiner Werke existieren nicht mehr oder sind nur in Stichen tradiert. Sein Sohn war Jan Baptist Seghers.

In den belgischen Kirchen finden sich zahlreiche Altarbilder von ihm, welche zum Teil den Einfluss von Rubens verraten. Sein Hauptwerk ist die Anbetung der Könige (1630, in der Frauenkirche zu Brügge).

Sein Werk Anbetung der drei Könige in Mexiko ist im Stil des Manierismus gehalten.

Sein Bruder Daniel Seghers war ein flämischer Stilllebenmaler, der neben eigenen Werken, Kopien der Bilder von Rubens und seines Meisterschülers Anthonis van Dyck anfertigte.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orte seiner Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. *1589 n. Pierer 1857
  2. Lehrer: Balen, Pierer 1857.
  3. Klaus Bußmann, Heinz Schilling: 1648 – Krieg und Frieden in Europa. Katalogband und zwei Textbände, Münster 1998 [Dokumentation der Europaratsausstellung zum 350-jährigen Jubiläum des Westfälischen Friedens in Münster und Osnabrück.] Münster/ Osnabrück 1998, ISBN 3-88789-127-9, S. 136

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]