Gerhard Riebicke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Gerhard Riebicke (* 6. Februar 1878 in Lausitz; † 1957 in Berlin) war ein deutscher Fotograf.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riebicke verbrachte seine Kindheit in der Schweiz. Er studierte in Tübingen, wirkte als Hauslehrer in Posen, und eignete sich die Technik der Fotografie autodidaktisch an. 1909 war er Pressefotograf in Berlin. Allmählich verlagerte sich sein Arbeitsschwerpunkt auf die Sport- bzw. Freikörperkultur-Fotografie (Ballspiele, Sprünge, Tanz- oder Badeszenen).

Als Freund Adolf Kochs dokumentierte er dessen Schule für Körperbildung und Nacktkultur. Auch zur Laban Schule von Hertha Feist sowie weiteren Tanz- und Gymnastikschulen Hedwig Hagemann, Berte Trümpi, Mary Wigman unterhielt er als Chronist der Reformbewegung Kontakte. Mit mehreren Bildbeispielen war er vertreten in Hans Suréns „Der Mensch und die Sonne“, 1924. Nach 1933 war er auf die Sportfotografie konzentriert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • F. Roh u. J. Tschichold, foto-auge, 1929.
  • M. Köhler u. G. Barche (Hg.), Das Aktfoto, Ausst.kat. Stadtmus. München 1985.
  • M. Andritzky u. Th. Rautenberg (Hg.), Wir sind nackt u. nennen uns Du, 1989.
  • U. E. Ziegler u. U. Scheid, Nackt unter Nackten, 1990.
  • H.-M. Koetzle u. U. Scheid, 1000 Nudes, 1994.
  • G. R., Photographien, Ausst.kat. Gal. B. Niemann Berlin 2000.
  • J. Krichbaum, Lex. d. Fotografen, 1981.
  • H.-M. Koetzle, Das Lex. d. Fotografen, 1900 bis heute, 2002.