Rudolf von Laban

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Rudolf von Laban inmitten seiner Schüler (ca. 1929)

Rudolf von Laban (eigentlich Rezső Laban de Váralja, auch Rudolf Laban oder Rudolph von Laban; * 15. Dezember 1879 in Pressburg, Österreich-Ungarn; † 1. Juli 1958 in Weybridge, Surrey, England) war ein ungarischer Tänzer, Choreograf und Tanztheoretiker. Er begründete die nach ihm benannte Labanotation.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudolf von Laban – Sohn von Rudolf Laban von Váralja (1843–1907), (ab 1899) Feldmarschall-Leutnant der k.u.k Armee,[1] und dessen Ehefrau Marie – wuchs in Wien und Sarajewo auf.[2] In jungen Jahren schloss er sich einer Csárdás-Tanzgruppe an. Mit 15 trat er in die Theresianische Militärakademie ein, wandte sich jedoch später vom Militärdienst ab. 1899 zog Rudolf Laban nach München und nahm ein Studium an der Akademie der bildenden Künste auf. Dort lernte er die aus Hannover stammende Malerin Martha Fricke kennen, die er am 15. Dezember 1900 heiratete. Sie zogen in die Arcisstr 44, in der 1901 die Tochter Azraela geboren wurde.[3]

Parallel zu dem Studium an der Kunstakademie belegte Laban Kurse am neu eröffneten Lehr und Versuchsatelier für Freie und Angewandte Kunst. Dort lernte er seinen späteren Freund Hermann Obrist kennen, der den Kurs Naturstudium leitete. 1904 entschloss sich Laban, München zu verlassen, um in Paris die berühmteste Kunstschule Europas, die Ècole des Beaux-Arts, zu besuchen und Architektur zu studieren.

In Paris wurde 1905 Azraelas Bruder Arpad geboren. Nach drei Jahren eines erfüllten Bohème-Lebens mit seiner Frau starb Martha Fricke eines plötzlichen Todes. Kaum zwei Monate nach dem Tod seiner Frau starb auch sein Vater, der Rudolf sein ungebundenes Leben durch erhebliche finanzielle Zuwendungen ermöglicht hatte. Die beiden Kinder wuchsen von da an bei den Eltern mütterlicherseits auf.

In den folgenden Jahren führte Laban ein unstetes Leben zwischen Paris und Wien, San Remo und Nizza. Finanziell bankrott, absolvierte er in Nizza eine Lehre als Buchhalter, die er auch erfolgreich abschloss. Das sollte seine einzige Begegnung mit einem geregelten Arbeitsleben bleiben.

In Wien bei seiner Mutter wohnend, schlug er sich als Grafiker und Karikaturist durch. Er zeichnete für die Zeitschriften Simplicissimus und Jugend und setzte seine in Paris begonnenen Studien über historische Tanzformen fort. Bei einer kulturellen Veranstaltung lernte er die aus München stammende Sängerin Maja Lederer kennen und heiratete sie am 8. Mai 1910 in Pressburg. Noch im selben Jahr zogen sie nach München um. Mit seiner zweiten Frau bezog er ein Domizil in Schwabing, in der Hohenzollernstraße 120. In einem Hinterhaus in der Münchner Theresienstraße mietete er 1911 einen Raum, den er notdürftig als Bewegungsatelier einrichtete. Mit seiner Schule konnte er sein Leben nicht fristen; er musste weiterhin als Reklamezeichner und Karikaturist arbeiten. Bis zur Erschöpfung überarbeitet, brach Laban 1912 zusammen und ging zur Kur in das in der Nähe von Dresden gelegene Sanatorium „Weißer Hirsch“, in dem die Patienten gemäß lebensreformerischen Prinzipien gepflegt wurden. In dieser Anstalt lernte er die dort auch als Patientin weilende Suzanne Perrottet kennen und lieben. In der Folgezeit entwickelte sich zwischen Suzanne, ihm und seiner Frau ein weitgehend harmonisches Dreiecksverhältnis.

Perrottet sollte in Ascona und Zürich zu Labans wichtigster Mitarbeiterin (neben Mary Wigman und Katja Wulff), Geliebte und Mutter seines Kindes Allar Perrottet (später André Perrottet von Laban) werden. Während des Ersten Weltkrieges schuf er auf dem Monte Verità im schweizerischen Ascona eine Schule, die bald viele Anhänger der neuen Tanzkunst anzog. Hier führte Laban von 1913 bis 1919 seine berühmten Sommerkurse für Tanz durch. Er erlebte seinen geistigen und künstlerischen Durchbruch, feierte in expressionistischen Tanzdramen den „neuen Menschen“, den „Fiur-Menschen“, den „Anarchos“, den „Orgiastos“.

1915 zogen Laban, seine Frau Maja Lederer, ihre zwei Kinder und Suzanne Perrottet mit Allar gemeinsam nach Hombrechtikon bei Zürich. Dort lebte die erweiterte Familie in Armut ähnlich wie auf dem Monte Verità, indem sie Lebensmittel selbst anbauten, viele handwerkliche Arbeiten ausführten und ihre Kleidung selbst nähten (z. B. entwickelte Suzanne Perrottet bequeme Kleidung für Alltagsarbeit und Tanz, die dem Reform-Gedanken zuzurechnen sind). Zur gleichen Zeit gründete Laban in Zürich eine Schule für Bewegungskunst. Sie umfasste interdisziplinär Tanzkunst, Pantomime, Improvisation und Experimente mit Körper, Stimme, Instrumenten, Texten, ja selbst Zeichnung. Später nannte er dafür nur noch die Begriffe: Form, Ton, Wort.

Den Abschluss eines großen vegetarischen und pazifistischen Kongresses Ende Sommer 1917 auf dem Monte Verità von Ascona bildete das dreiteilige Tanzdrama Sang an die Sonne nach einem Text von Otto Borngräber. Es begann mit dem Untergang der Sonne, worauf der Tanz der Dämonen der Nacht folgte. Dieser Teil wurde um Mitternacht hoch in den Bergen vor der Felsgrotte des Dichterpropheten Gusto Gräser inszeniert. Die Masken dazu schuf der Dadaist Marcel Janco. Frühmorgens wurde die aufgehende, „siegende“ Sonne begrüßt als Ausdruck für die Hoffnung der Überwindung des Krieges und einer utopischen Höherentwicklung der Menschheit. An diesen Aufführungen wirkten u. a. Mary Wigman, Sophie Taeuber und Suzanne Perrottet mit. Am 24. Oktober 1917 gründete Laban mit Theodor Reuß die O.T.O.-Loge Libertas et Fraternitas.

Tanzunterricht im Choreographischen Institut Laban Berlin (1929)

Nach Kriegsende kehrte Laban nach Deutschland zurück. Die Zürcher Laban-Schule wurde von Suzanne Perrottet übernommen und weitergeführt. Nach einem Zwischenspiel in Stuttgart, wo er mit dem Maler Max Ackermann zusammenarbeitete, gründete Laban 1922 in Hamburg die Tanzbühne Laban. 1923 folgte die Gründung der ersten Laban-Schule, der ein eigener Bewegungschor angeschlossen war. Die zahlreichen Absolventen der Hamburger Schule trugen Labans Methode erfolgreich in verschiedene Städte in Deutschland und Europa weiter. In den Folgejahren entstanden auf diese Weise europaweit 24 Laban-Schulen.

Darüber hinaus baute Laban in Würzburg (1926/27) und Berlin (1928/29) ein „Choreographisches Institut“ auf. Gemeinsam mit Dussia Bereska leitete er außerdem die Kammertanzbühne (1925–1927). Von 1930 bis 1934 übernahm er die Leitung des Balletts der Deutschen Staatsoper (Lindenoper) in Berlin. Eine sehr enge Zusammenarbeit verband ihn mit Joseph H. Pilates, einem Visionär der Bewegung und des Körpers.

Nachdem er 1936 noch die Choreographie der Olympischen Sommerspiele vorbereitet hatte,[4] flüchtete er 1937 vor den Nationalsozialisten nach Manchester. In der Nähe von London gründete Laban mit Unterstützung des englischen Unterrichtsministeriums ein Bewegungsstudio, in dem er bis zu seinem Tode tätig war.[5]

Im Jahr 1966 wurde in Wien Döbling (19. Bezirk) der Labanweg nach ihm benannt. Auf dem Monte Verità wurde 2013 zum hundertsten Jubiläum von Labans erster Schule ein Ikosaeder als betanzbare Skulptur errichtet.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betanzbarer Ikosaeder auf dem Monte Verità

Laban bezeichnete das Ballett als historisch erstarrte Form und vermittelte den Tanz aus der Improvisation und individueller Gestaltung heraus als Ausdruck seelischen Erlebens. Seine raum-rhythmische Bewegungslehre (Choreutik) konkretisierte er vorwiegend im Modell des Ikosaeders. Mit seiner Antriebslehre (Eukinetik) konnte er die dynamische, energetische Qualität einer Bewegung erfassen.

In England beschäftigte sich Laban mit der Optimierung von Bewegungen in Arbeitsabläufen und entwickelte gemeinsam mit dem Industriellen F. C. Lawrence ein System der Bewegungsanalyse zur Ergonomie.

In seinen letzten Lebensjahren studierte er die Bewegungen von Industriearbeitern und psychisch Kranken. Dies war die Grundlage für seine Bewegungsnotation Kinetographie, die heute unter dem Namen Labanotation bekannt ist. Auf sein Lebenswerk aufbauend wurde in den USA die Laban Movement Analysis weiterentwickelt, in Deutschland als Laban-Bewegungsstudien bekannt.

„Am Anfang war der Tanz und nicht das Wort.“

Rudolf von Laban[6]

Die von ihm entwickelte Tanzschrift, die Labanotation, wird weltweit zur Analyse von Bewegung genutzt, vorzugsweise aber für das Ballett. Laban gilt neben Émile Jaques-Dalcroze als wichtigster Anreger und Begründer des deutschen Ausdruckstanzes.

Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu seinen Schülern zählen:

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Autor
  • Die Welt des Tänzers. Seifert, Stuttgart 1920.
  • Choreographie. Erstes Heft von fünf geplanten Heften. Diederichs, Jena 1926.
  • Des Kindes Gymnastik und Tanz. Stalling, Oldenburg i.O. 1926.
  • Tänzerische Gymnastik. In: Ludwig Pallat, Franz Hilker (Hrsg.): Künstlerische Körperschulung. Ferd. Hirt, Breslau 1926, S. 77–95.
  • Tanztheater und Bewegungschor. In: Ignaz Gentges (Hrsg.): Tanz und Reigen. Bühnenvolksbundverlag, Berlin 1927, S. 72–80.
  • Schrifttanz. Teil 1 und 2. Universal-Edition, Wien/Leipzig 1928.
  • Ein Leben für den Tanz. Erinnerungen. Dresden 1935.
  • Die tänzerische Situation unserer Zeit. Ein Querschnitt. Dresden 1936.
  • Modern Educational Dance. Macdonald & Evans, London 1948.
  • Laban speaks about movement and dance. Herausgegeben von Lisa Ullmann. Laban Art of Movement Centre, Woburn Hill/Addlestone 1971.
  • Der moderne Ausdruckstanz in der Erziehung. Eine Einführung in die kreative tänzerische Bewegung als Mittel zur Entfaltung der Persönlichkeit. Unter Mitarbeit von Lisa Ullmann. Aus dem Englischen übertragen von Karin Vial. Noetzel, Wilhelmshaven 1981, ISBN 3-7959-0320-3.
  • Choreutik. Grundlagen der Raumharmonielehre des Tanzes. Noetzel, Wilhelmshaven 1991, ISBN 3-7959-0581-8.
  • Kinetografie – Labanotation. Einführung in die Grundbegriffe der Bewegungs- und Tanzschrift. Noetzel, Wilhelmshaven 1995, ISBN 3-7959-0606-7.
  • Gymnastik und Tanz. Herausgegeben, kommentiert und mit Anmerkungen versehen von Sandra Meinzenbach. Noetzel, Wilhelmshaven 2016, ISBN 978-3-7959-0985-7.
als Herausgeber
Briefausgabe
  • Also, die Damen voran! Rudolf Laban in Briefen an Tänzer, Choreographen und Tanzpädagogen. Band 1: 1912–1918. Herausgegeben von Evelyn Dörr. Books on Demand, Norderstedt bei Hamburg 2013.

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andrea Amort: Die tanzende Straße. Zum „Festzug der Gewerbe“ von Rudolf Laban 1929 in Wien. In: Christian Dewald (Hrsg.): Arbeiterkino. Linke Filmkultur der Ersten Republik. Wien 2007, ISBN 978-3-902531-26-1, S. 53–65.
  • Ingeborg Baier-Fraenger: Der Aufbau der Kinetographie Laban. In: Christof Baier (Hrsg.): Das Erbe Wilhelm Fraengers. Erinnerungen an Ingeborg Baier-Fraenger (1926–1994). Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2009, ISBN 978-3-86650-036-5, S. 201–208.
  • Fritz Böhme: Rudolf von Laban und die Entstehung des Modernen Tanzdramas. Edition Hentrich, Berlin 1996, ISBN 3-89468-217-5.
  • Karen K. Bradley: Rudolf Laban. Routledge, London/ New York 2009, ISBN 978-0-415-37525-2.
  • Gabriele Brandstetter: Rudolf von Labans Kinetographie. In: dies.: Tanz-Lektüren. Körperbilder und Raumfiguren der Avantgarde. Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-12396-8, S. 433–441.
  • Paola Crespi: Rhythmanalysis in Gymnastics and Dance. Rudolf Bode and Rudolf Laban. In: Body & Society. 20. Jahrgang, Nr. 3–4; November/Dezember 2014, S. 30–50.
  • Evelyn Dörr: Rudolf Laban – The Dancer of the Crystal. Scarecrow Press, Lanham, Maryland, Toronto, Plymouth, UK 2009, ISBN 978-0-8108-6007-0.
  • Evelyn Dörr: Rudolf Laban – Die Schrift des Tänzers. Ein Portrait. Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-2560-1.
  • Evelyn Dörr: Rudolf Laban – Das choreographische Theater. Die erste vollständige Ausgabe des Labanschen Werkes. Norderstedt 2004, ISBN 3-8334-1606-8.
  • Evelyn Dörr: Rudolf von Laban. Tänzerische Identität im Spannungsfeld von Kunst, Wissenschaft und Politik. In: Sabine Karoß, Leonore Welzin (Hrsg.): Tanz – Politik – Identität. Lit Verlag, Münster/ Hamburg/ London 2001, ISBN 3-8258-5119-2, S. 103–132.
  • Evelyn Dörr: Rudolf von Laban. Leben und Werk des Künstlers (1879–1936). Dissertation. Humboldt-Universität zu Berlin, 1999.
  • John Foster: The influence of Rudolph von Laban. Lepus Books, London 1974, 1977, ISBN 0-86019-015-3.
  • Sabine Huschka: Rudolf von Laban. Exploration und Systematisierung raumdynamischer Ausdrucksgebärden. In: dies.: Moderner Tanz. Konzepte, Stile, Utopien. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 2002, ISBN 3-499-55637-5, S. 165–178.
  • Arnd Krüger: Geschichte der Bewegungstherapie. In: Präventivmedizin. Springer Loseblatt Sammlung, Heidelberg 1999, 07.06, S. 1–22.
  • Vera Maletic: Body – Space – Expression. The Development of Rudolf Laban’s Movement and Dance Concepts. de Gruyter, Berlin/ New York/ Amsterdam 1987, ISBN 3-11-010780-5.
  • Hedwig B. Müller: Laban de Varalja, Rudolf. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 13, Duncker & Humblot, Berlin 1982, ISBN 3-428-00194-X, S. 361 f. (Digitalisat).
  • Ursula Pellaton: Rudolf von Laban. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 1065.
  • Ursula Pellaton: Labanschule für Bewegungskunst. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 1065 f.
  • Valerie Preston-Dunlop: Rudolf Laban – An Extraordinary Life. Dance Books, London 1998, ISBN 1-85273-060-9.
  • Valerie Preston-Dunlop: Rudolf Laban. Man of theatre. Dance Books, Hampshire 2013, ISBN 978-1-85273-167-0.
  • Mary Wigman: Rudolph von Laban zum 50. Geburtstag. In: Schrifttanz. Hrsg. von der Deutschen Gesellschaft für Schrifttanz. Universal-Edition, Wien. Nr. 4, 1929, S. 65. (Reprographischer Nachdruck: Olms, Hildesheim 1991, ISBN 3-487-09537-8)
  • Giorgio J. Wolfensberger: Suzanne Perrottet – ein bewegtes Leben. Benteli Verlag, Bern und Quadriga Verlag, Weinheim/ Berlin 1995, ISBN 3-88679-246-3.
  • Akiko Yuzurihara: Historical and Contemporary Schrifttanz. Rudolf Laban and Postmodern Choreography. In: Dance Chronicle. Studies in Dance and the Related Arts. 37. Jahrgang, Nr. 3; September-Dezember 2014, S. 288–311.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rudolf von Laban – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Antonio Schmidt-Brentano: Die k.k. bzw. k.u.k. Generalität 1816–1918. Österreichisches Staatsarchiv, Wien 2007, S. 99.
  2. von Laban, Rudolf (1879–1958). In: Mary Ellen Snodgrass: The encyclopedia of world ballet. (englisch). Rowman & Littlefield Publishers, London 2015, ISBN 978-1-4422-4525-9, S. 323.
  3. Dick McCaw (Hrsg.): The Laban sourcebook. Routledge, London u. a. 2011, ISBN 978-0-415-54333-0, Abschnitt: Editor’s Introduction (englisch).
  4. Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 347.
  5. Ingeborg Baier-Fraenger: Der Aufbau der Kinetographie Laban. In: Christof Baier (Hrsg.): Das Erbe Wilhelm Fraengers. Erinnerungen an Ingeborg Baier-Fraenger (1926–1994). Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 2009, S. 201.
  6. Zitiert nach Nina May: Rückblick: Das Tanzarchiv Leipzig könnte aufgelöst werden. In: Leipziger Volkszeitung. 14. Juli 2011; abgerufen am 28. März 2016.