Getränkemarkt

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Ein Getränkemarkt ist ein großes Einzelhandelsgeschäft, das überwiegend Getränke an Endkunden verkauft. Die Produkte werden zur Selbstbedienung der Kunden abgegeben. Die Bezahlung erfolgt nach der Auswahl der Getränke durch den Kunden vor dem Verlassen des Geschäfts an zentralen Kassen.

Marktsegmente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland gibt es keinen landesweiten Handelskonzern, der mit einer Marke und einem einheitlichen Ladenkonzept ausschließlich als Getränkemarkt auftritt. Größere Supermärkte können einen separat angeschlossenen Getränkemarkt betreiben, wobei dies meist als Shop-in-Shop-Konzept gelöst ist. Dabei stellt der Getränkemarkt eine Ergänzung zum Angebot der Lebensmittel dar. Der Markt ist regional zwischen mittelständischen Kaufleuten gegliedert, wobei u. a. Getränke Hoffmann, Logo, Getränke Ahlers, Fristo, Dursty Getränkemärkte zu nennen sind.

Netto Marken-Discount betreibt auch reine Getränkemärkte. Diese sind dann baulich vom Markendiscount getrennt und haben eine eigene Kasse. Die Markenauswahl ist dort wesentlich erhöht. Grund dafür ist häufig eine zu kleine reguläre Filiale, und dann werden die platzintensiven Getränke ausgelagert.

Angebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Getränkemärkte bieten meist ein breites Angebot von alkoholischen und alkoholfreien Getränken an, wobei der Verkauf von Getränkekisten im Mehrwegsystem gegenüber dem Einwegpfand dominiert. Das Sortiment variiert regional, so dass z. B. in Hessen aus einer Kelterei als Direktvermarktung des Apfelweins zahlreiche Getränkemärkte entstanden sind. Ebenso bieten kleinere regionale Brauereien bei den mittelständischen Getränkehändlern Bier an, das bei den Supermarktkonzernen nicht gelistet würde. Das Leergut wird entweder persönlich oder zunehmend durch Leergutautomaten zurück genommen.