Ginnossar

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Koordinaten: 32° 51′ N, 35° 31′ O

Karte: Israel
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Ginnossar
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Israel

Ginnossar (hebr. גינוסר), durch die Umschrift aus dem Hebräischen häufig auch in anderen Schreibweisen, ist ein Kibbuz am Nordwestufer des Sees Genezareth in Israel mit 568 Einwohnern (Stand 2015).[1]

Der Kibbuz wurde 23. Februar 1937[2] als eine der ersten Turm-und-Palisaden-Siedlungen gegründet. Bedingt durch die Lage am See und die Nähe zu verschiedenen christlichen Pilgerstätten (u. a. Tabgha) ist der Tourismus ein wichtiger Erwerbszweig des Ortes. Die Landwirtschaft spielt ebenfalls eine große Rolle, der Kibbuz baut u. a. Bananen an.

Das „Jesus-Boot“

Ein bekannter Bewohner des Kibbuz war Jigal Allon. Nach ihm wurde ein Museum benannt, das sich mit Allons Leben und der Geschichte Galiläas beschäftigt. Wichtigstes und bekanntestes Ausstellungsstück ist ein 2000 Jahre altes Fischerboot mit über acht Metern Länge, oft schlicht Jesus-Boot genannt. Die gut erhaltenen Reste des Holzboots wurden im Jahr 1986 von zwei Angehörigen des Kibbuz im Uferschlamm entdeckt, als der See auf einen außergewöhnlich niedrigen Wasserstand gefallen war. Erst Ende der 1990er Jahre war der Konservierungsvorgang in einem eigens dafür gebauten Becken abgeschlossen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ginnossar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. cbs.gov.il (PDF) abgerufen am 5. März 2017
  2. Mordecai Naor: Eretz Israel. Könemann, Köln 1998, ISBN 3-89508-594-4, S. 199.