Giovanni Bruno Vicario

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Giovanni Bruno Vicario (* 25. Juni 1932 in Udine) ist ein italienischer Psychologe und wird wie Paolo Bozzi (1930–2003) und Walter Gerbino (* 1951) der auf Gaetano Kanizsa zurückgehenden „Schule von Triest“ der Gestalttheorie in Italien zugerechnet. Vicario war 1962–1975 Professor für Psychologie an der Universität Triest, 1975–1999 an der Universität Padua und lehrt und forscht nun seit 1999 an der Universität Udine.

1960 entdeckte Vicario mit Paolo Bozzi das Phänomen des „Auditory Streaming“.[1] 1999 verlieh ihm die internationale Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen den Wolfgang-Metzger-Preis für eine mit der japanischen Psychologin Yoshie Kiritani durchgeführte Forschungsarbeit über die vertikale Organisation von Wahrnehmungsvorgängen.[2]

Vicario war auch als Schriftsteller auf dem Gebiet der phantastischen Literatur tätig. Er publizierte unter anderem unter den Pseudonymen A. G. Greene und G. Newman, aber auch unter seinem eigenen Namen[3].

Ausgewählte Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bozzi & Vicario: Due fattori di unificazione fra note musicali: la vicinanza temporale e la vicinanza tonale (1960); siehe Paolo Bozzi (1930-2003). (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ephplab.eu abgerufen am 6. November 2012.
  2. Kiritani & Vicario 1999: Slow-motion tunnel effect: an inquiry into vertical organization of perceptual events. (PDF; 135 kB)
  3. so z. B. die Kurzgeschichten-Sammlung Vicario 1987: La stirpe di Odisseo, Thule, Collana di Letteratura Fantastica 14, Marino Solfanelli Editore, 1987, ISBN 887497244X.