Global Poverty Project

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Global Poverty Project
Rechtsform Nichtregierungsorganisation
Gründung 2008
Gründer Hugh Evans
Sitz New York, Vereinigte Staaten
Schwerpunkt Humanitäre Hilfe, Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele
Website www.globalcitizen.org/de/

The Global Poverty Project, im deutschsprachigen Raum auch unter dem Handelsnamen Global Citizen bekannt, ist eine in New York ansässige, weltweit aktive NGO, welche mit einem kosmopolitischen Ansatz die Umsetzung von an die Millenniums-Entwicklungsziele angelehnten Forderungen anstrebt.

Aktionsfelder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Global Citizen ist vorwiegend in den Themenbereichen Frauenrechte, Gesundheit hier besonders der Kampf gegen Polio[1], Bildung, Entwicklungszusammenarbeit, Hunger & Ernährungssicherheit, Trinkwasser & Hygiene, Umweltschutz und Kosmopolitismus aktiv.

Vorgehensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Unterstützer werden aufgefordert, oftmals zu bestimmten Anlässen, Petitionen, E-Mails, Tweets an Entscheidungsträger zu zeichnen bzw. zu versenden. Auf diese Weise werden von den Aktionsteilnehmern bei Global Citizen Punkte gesammelt, welche etwa für die Teilnahme an Verlosungen von Karten, etwa für Benefizkonzerte oder Festivals eingelöst werden können. Auch werden eigene Veranstaltung, wie das Global Citizen Festival, welches 2011 als "The End of Polio Concert" in Perth erstmals stattfand[2] und seitdem jährlich, etwa anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg 2017, durchgeführt.[3] Im Jahr wurde das Festival infolge der COVID-19-Pandemie erstmals online unter der Schirmherrschaft der EU-Kommissionspräsidentin durchgeführt.[4] Zudem wird jährlich der Global Citizen Prize verliehen.[5]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Internetauftritt von Global Citizen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Callum Godde: Fears after polio fight pause for COVID-19. The Canberra Times, 24. Oktober 2020, abgerufen am 20. November 2020.
  2. Concert part of final push to end polio. WHO, 23. Juni 2011, abgerufen am 4. Dezember 2020.
  3. Daniel Haas und Maximilian Probst: Wer feiern will, muss protestieren - Am Tag vor dem G20-Gipfel spielen Grönemeyer, Coldplay und andere Stars in der Barclaycard Arena. Rein kommt, wer Tweets, Mails und Petitionen im Netz verbreitet. Ist das der politische Aktivismus von morgen – oder Erpressung? Die Zeit, 9. März 2017, abgerufen am 20. November 2020.
  4. Coronavirus Global Response: world leaders summit and concert line-up announced for 27 June. Pressestelle der Europäischen Kommission, 22. Juni 2020, abgerufen am 20. November 2020.
  5. Michael Sheldrick: Advice To The G20 From One Of Its Founders, Kevin Rudd. Forbes, 19. November 2020, abgerufen am 20. November 2020.