Gluconasturtiin

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Strukturformel
Struktur von Gluconastriin
Allgemeines
Name Gluconasturtiin
Andere Namen
  • 2-Phenylethylglucosinolat
  • {[3-Phenyl-1-{[(2S,3R,4S,5S,6R)-3,4,5-trihydroxy-6-(hydroxymethyl)-2-tetrahydropyranyl]thio}propyliden]amino}hydrogensulfat
Summenformel C15H21NO9S2
CAS-Nummer 499-30-9
PubChem 9548618
Eigenschaften
Molare Masse 423,46 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Gluconasturtiin ist ein Senfölglycosid u. a. aus der Brunnenkresse (Nasturtium officinale, daher der Name). Wie das ähnliche Sinigrin rufen beide einen scharf-stechenden Geschmack hervor.[2]

Brunnenkresse

Die chemisch korrektere Version des Trivialnames Gluconasturtiin lautet 2-Phenylethylglucosinolat. Neuere Untersuchungen zeigten einen Einfluss von Gluconasturtiin auf die Resistenz der Pflanze Barbarea vulgaris gegenüber den Larven der Schadinsekten Pieris rapae (Familie der Weißlinge) und Mamestra brassicae (Kohleule, beide Ordnung der Schmetterlinge).[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. H. Richard: Arômes alimentaires (PDF, französisch; 273 kB).
  3. H. van Leur et al.: Barbarea vulgaris Glucosinolate Phenotypes Differentially Affect Performance and Preference of Two Different Species of Lepidopteran Herbivores. Journal of Chemical Ecology, 2008, 34:121–131, doi:10.1007/s10886-007-9424-9