GoDaddy

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The Go Daddy Group, Inc.
Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1997
Sitz Scottsdale, Arizona, USA
Branche Internetdienstleister
Website www.godaddy.com

GoDaddy ist ein von Bob Parsons gegründeter Domainregistrar und Webhoster.

GoDaddy engagiert sich aktiv im Sport-Sponsoring und schaltete erstmals 2005 Werbung während des Super Bowls. Seitdem wurden Werbung und Sponsoring weiter ausgeweitet. Als Werbeträger treten prominente Sportler wie das Model Candice Michelle oder die Rennfahrer Danica Patrick und Brad Keselowski auf.

Der für das Jahr 2006 geplante Börsengang wurde nicht vollzogen.[1] Infolgedessen wurden private Investoren an Bord geholt, im Juli 2011 gab GoDaddy eine Beteiligung von Kohlberg Kravis Roberts & Co. und Silver Lake bekannt.[2]

Im Jahr 2010 verwaltete GoDaddy fast 40 Millionen Domains und ist damit der weltgrößte Registrar, vor Enom und Tucows.[3] Die Summe der registrierten Adressen wurden im März 2013 mit 55 Millionen beziffert, sodass GoDaddy mehr als die neun anderen großen Registrare zusammen verwaltet. Jeden Tag kommen 50.000 Domains dazu, insgesamt besaß GoDaddy bis dahin elf Millionen Kunden.[4]

Obwohl GoDaddy traditionell nur als Registrar arbeitet[5], hat sich das Unternehmen als Registry für .us beworben.[6] Das Joint Venture mit Afilias konnte sich 2007 allerdings nicht gegen NeuStar durchsetzen.

Kritik[Bearbeiten]

Im Dezember 2011 gab Jimmy Wales auf Twitter bekannt, die bei GoDaddy registrierten Domainnamen von Wikimedia und „mehrere hundert“ Domains von Wikia würden aus Protest gegen dessen Haltung zum Stop Online Piracy Act auf einen anderen Registrar übertragen.[7]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IPO indigestion grows as Go Daddy balks. In: USA Today. Abgerufen am 30. Dezember 2010 (englisch).
  2. Florian Hitzelberger: GoDaddy verkauft! In: domain-recht. 7. Juli 2011, abgerufen am 1. März 2013.
  3. Markus Franz: Domains: Die 15 größten Anbieter von Internet-Adressen. In: netzwelt. 24. Januar 2012, abgerufen am 13. Juli 2012.
  4. Florian Hitzelberger: Der US-Registrar in Zahlen. In: domain-recht. 14. März 2013, abgerufen am 17. März 2013.
  5. Monika Ermert: Afilias und GoDaddy wollen .us verwalten. In: heise Netze. 4. August 2007, abgerufen am 20. Juli 2013.
  6. Florian Hitzelberger: Neues von .asia, .us und .au. In: domain-recht. 13. August 2007, abgerufen am 20. Juli 2013.
  7. Edward Moyer: Wikipedia gone daddy from Go Daddy. In: CNET. 10. März 2012, abgerufen am 1. März 2013 (englisch).