Go West (Band)

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Go West ist ein britisches Popmusik-Duo, das zwischen 1985 und 1993 seine erfolgreichste Zeit hatte.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Go West wurde 1982 von Peter Cox und Richard Drummie gegründet.

Die Debütsingle We Close Our Eyes wurde 1985 veröffentlicht. Das Lied stieg in die deutschen und Schweizer Top 20 sowie in die englischen Top 10 und ist bis heute die erfolgreichste Go-West-Single in Europa. Das zugehörige Album Go West wurde in Großbritannien mit Doppelplatin ausgezeichnet. Bei den BRIT Awards 1986 wurde das Duo als „Best British Newcomer“ geehrt.[1]

Bis 1987 folgte eine Reihe von Singles, die sich größtenteils auf mittleren Positionen der englischen und/oder amerikanischen Charts platzieren konnten. Lediglich Call Me (1985) und Don’t Look Down – The Sequel stachen hervor und erreichten die Top 20 der UK-Charts.

Nach einer längeren Pause hatte Go West 1990 mit der Single The King of Wishful Thinking vom Soundtrack zum Film Pretty Woman einen Top-10-Hit in den Vereinigten Staaten, was das Lied zum größten Hit der Band in Amerika machte. In der britischen Heimat erklomm der Titel eine Top-20-Position, in Deutschland reichte es nur knapp für die Top 50.

Mit den Singles Faithful (1992) und What You Won’t Do for Love (1993), beide vom goldprämierten Album Indian Summer, konnte Go West an diesen Erfolg anknüpfen. Zum letzten UK-Top-20-Hit wurde 1993 Tracks of My Tears, ein Lied vom Album Aces and Kings: The Best Of, das die Top 10 der UK-Charts erreichte und eine Goldene Schallplatte erhielt.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder der Live-Band / Session-Musiker (wechselnd)

  • Alan Murphy – Gitarre, Klavier
  • Tony Beard – Schlagzeug
  • Dolphin Taylor – Schlagzeug

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[2][3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dance
1985 Go West 58
(3 Wo.)
60
(35 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1985
Produzent: Gary Stevenson
1987 Dancing on the Couch 19
(5 Wo.)
172
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1987
Produzent: Gary Stevenson
1992 Indian Summer 13 Gold
(16 Wo.)
154
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1992
Produzenten: Go West, Jon Gass, Peter Wolf, Ron Fair

weitere Alben

  • 2002: We Close Our Eyes
  • 2004: Tony Hadley vs. Peter Cox & Go West (mit Tony Hadley und Peter Cox)
  • 2008: Futurenow
  • 2011: Frame by Frame

Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001: The Best of Go West – Live at the NEC
  • 2004: Don’t Look Down: Live
  • 2005: Greatest Hits Live (Elap)
  • 2006: Greatest Hits Live (Pegasus)

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[2][3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dance
1985 Bangs & Crashes 8 Doppelplatin
(83 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1985
Best-of-Album mit Extended Versionen
1993 Aces and Kings: The Best of Go West 5 Gold
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1993

weitere Kompilationen

  • 1986: More Bangs and Crashes
  • 1998: The Best of Go West
  • 1999: Greatest Hits
  • 2007: 80s Heroes
  • 2008: The Kings of Wishful Thinking
  • 2012: Extended Versions
  • 2012: The Very Best of Go West (2 CDs)

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: 3D Part 1
  • 2011: 3D Part 2
  • 2013: 3D Part 3

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartpositionen[2][3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dance
1985 We Close Our Eyes
Go West
14
(15 Wo.)
19
(5 Wo.)
5 Silber
(14 Wo.)
41
(15 Wo.)
5
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1985
Call Me
Go West
12
(10 Wo.)
54
(14 Wo.)
25
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1985
Goodbye Girl
Go West
25
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1985
Eye to Eye
Go West
73
(7 Wo.)
32
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1985
Don’t Look Down – The Sequel
Go West
13
(10 Wo.)
39
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1985
1986 True Colours
Dancing on the Couch
48
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1986
1987 I Want to Hear It from You
Dancing on the Couch
43
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1987
The King Is Dead
Dancing on the Couch
67
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1987
1990 King of Wishful Thinking
Indian Summer
46
(14 Wo.)
18
(10 Wo.)
8
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1990
1992 Faithful
Indian Summer
51
(17 Wo.)
13
(6 Wo.)
14
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1992
What You Won’t Do for Love
Indian Summer
52
(10 Wo.)
15
(5 Wo.)
55
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1992
1993 Still in Love
Indian Summer
43
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1993
The Tracks of My Tears
Aces and Kings: The Best Of
16
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1993
We Close Our Eyes ’93 40
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1993
Remix: Tom Lord-Alge, Produzent: Gary Stevenson

weitere Singles

  • 1987: From Baltimore to Paris
  • 1987: 3 Track Sampler
  • 2001: All Day, All Night
  • 2008: Only Love
  • 2008: Let Love Come

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: Video E. P. (VHS)
  • 2004: Kings of Wishful Thinking – Live (DVD)
  • 2005: Tony Hadley vs. Peter Cox & Go West – Untitled (DVD)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BRIT Awards 1986
  2. a b c Chartquellen: Singles DE, US / Alben DE / CH / UK / US1 US2
  3. a b c Gold-/Platin-Datenbank UK

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]