Gottfried Gabriel

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Gottfried Gabriel (* 4. Oktober 1943 in Kulm) ist ein deutscher Philosoph.

Gabriel studierte Philosophie, Germanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft an den Universitäten Münster und Konstanz, wo er 1972 promoviert wurde. Von 1967 bis 1992 lehrte er an der Universität Konstanz, ab 1982 als außerplanmäßiger Professor. 1986–1988 war er Gastprofessor an der Universität Campinas in Brasilien. 1992–1995 bekleidete er eine Professur an der Ruhr-Universität Bochum. Von 1995 bis 2009 war er Professor für Philosophie und hatte den Lehrstuhl für Logik und Wissenschaftstheorie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena inne. Seit April 2009 ist er emeritiert.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Sprachphilosophie und Ästhetik. Sein Hauptinteresse gilt der literarischen Form. Er ist nach Joachim Ritter und Karlfried Gründer Hauptherausgeber des Historischen Wörterbuchs der Philosophie.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Einführung in die Logik. Kurzes Lehrbuch mit Übungsaufgaben und Musterlösungen, 2007.
  • Ästhetik und Rhetorik des Geldes, 2002, ISBN 3-7728-2217-7.
  • Logik und Rhetorik der Erkenntnis. Zum Verhältnis von wissenschaftlicher und ästhetischer Weltauffassung, 1997, ISBN 3-506-73009-6.
  • Grundprobleme der Erkenntnistheorie. Von Descartes zu Wittgenstein, 1993.
  • Zwischen Logik und Literatur. Erkenntnisformen von Dichtung, Philosophie und Wissenschaft, 1991, ISBN 3-476-00793-6.
  • Fiktion und Wahrheit. Eine semantische Theorie der Literatur, 1975.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]