Graues Corps

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Der Jungenbund Graues Corps, war ein elitärer Bund der deutschen Jugendbewegung mit etwa 300 bis 400 Mitgliedern. Das Graue Corps gilt als eines der bekanntesten Bünde im Reichsausschuss der deutschen Jugendverbände.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde der Jugendbund von Alfred Schmid, auch bekannt unter seinem Fahrtennamen Fred. Schmidt verdankte das Graue Corps in außerordentlichem Maße seine Existenz.[2]

Das „Graue Corps“ spaltete sich ebenso wie die dj.1.11 auf dem Lager in Ludwigswinkel (28. Juli bis 3. August 1930) von der Deutschen Freischar ab. Im Juni 1934 wurde der Bund von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Schröder: Die Leitbegriffe der deutschen Jugendbewegung in der Weimarer Republik: Eine Ideengeschichtliche Studie, Seite 19.
  • Werner Kindt: Die Deutsche Jugendbewegung 1920 bis 1933, Seite 933 f.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lexikon zur Homosexuellenverfolgung 1933–1945: Institutionen – Kompetenzen, von Günter Grau, Seite 168, books.google.de
  2. Peter Schröder: Die Leitbegriffe der deutschen Jugendbewegung in der Weimarer Republik: Eine Ideengeschichtliche Studie, Seite 18f., books.google.de
  3. Kurt Schilde: Jugendopposition 1933–1945: ausgewählte Beiträge, Lukas Verlag, 2007, ISBN 3867320098, Seite 110, books.google.de