Grenchenberg

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Grenchenberg
Grenchenberg.jpg
Höhe 1405 m ü. M.
Lage Kantone Bern und Solothurn, Schweiz
Gebirge Jura
Dominanz 3,8 km → Stallflue
Schartenhöhe 52 m ↓ Obergrenchenberg
Koordinaten 596843 / 231225Koordinaten: 47° 13′ 55″ N, 7° 23′ 49″ O; CH1903: 596843 / 231225
Grenchenberg (Kanton Solothurn)
Grenchenberg
Erschließung Buslinie 38 der BGU

Als Grenchenberg wird eine Hochebene westlich des Weissensteins bezeichnet. Sie gehört zum Schweizer Jura.

Die höchste Stelle bildet der auf 1405 m ü. M. liegende Grat (Bergrücken), welcher den französisch sprechenden Jura vom deutsch sprechenden Mittelland trennt. Zugleich bildet der Grat die Grenze zwischen den beiden Kantonen Bern und Solothurn.

Eine asphaltierte Straße führt von Grenchen über den Grenchenberg nach Court. Auf der südlichen Seite der Straße verkehren Busse des Busbetriebs Grenchen und Umgebung.

Der Grenchenberg wird vom Grenchenbergtunnel durchquert, einem Eisenbahntunnel der Jurabahn.

Windkraftwerk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obergrenchenberg mit der Windkraftanlage

Da die Hochebene sehr windig ist, drehen sich hier die Rotoren einer Windkraftanlage. Diese hat eine Nennleistung von 150 kW und produziert jährlich etwa 100'000 kWh Strom.[1] Bis ins Jahr 2018 soll zudem das Projekt Windkraft Grenchen realisiert werden. 6 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 16 MW werden gemäss Projektbeschrieb jährlich 32'000 MWh Strom erzeugen.[2]

Jurasternwarte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Jahren 1975/76 wurde auf dem Grenchenberg eine Sternwarte erbaut. Da der Standort in der Juraschutzzone liegt, war das Bauprojekt umstritten. Aufgrund der Lichtverschmutzung in der Stadt Grenchen und der daraus resultierenden Dringlichkeit für den Standort auf dem Berg, wurde die Baubewilligung doch erteilt. Finanziert wurde der Bau mit Spenden von der Öffentlichen Hand, Industrie und Gewerbe. Der Betrieb der Sternwarte wird durch eine Stiftung gewährleistet.[3]

Wintersport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Grenchenberg befinden sich zwei Skilifte, welche aufgrund der guten Lage (Nordhang auf 1300 m ü. M.) regelmäßig in Betrieb sind. Der größere Skilift wurde 1958 erbaut und hat ursprünglich eine Länge von 395 m. 1973 wurde er auf 445 m verlängert. Der zweite Skilift ist 200 m lang und eignet sich bestens, um das Skifahren und Snowboarden zu erlernen.[4]

Während 30 Jahren wurde auf dem Grenchenberg eine 20 km lange Langlaufloipe präpariert. Aus personellen und finanziellen Gründen wurde diese Loipe aber 2004 aufgehoben.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Windkraftwerk Grenchenberg. Abgerufen am 13. Juli 2012.
  2. Windkraft Grenchen. Abgerufen am 26. Oktober 2016.
  3. Website der Jurasternwarte. Abgerufen am 13. Juli 2012.
  4. Geschichte des Skilifts Grenchenberg. Abgerufen am 13. Juli 2012.
  5. Verkehrsverein Grenchen: Das Aus für die Grenchenberg-Langlaufloipe. 23. August 2003, abgerufen am 13. Juli 2012.