Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea, auch als Militärische Demarkationslinie bezeichnet, erstreckt sich von Gelben Meer im Westen zum Japanischen Meer im Osten über eine Länge von 248 km. Sie teilt seit 1953 die Koreanische Halbinsel in Nordkorea und Südkorea auf. Schon zuvor war die Halbinsel in zwei Besatzungszonen unterteilt, was zum Koreakrieg geführte hatte.

Entlang der Grenze erstreckt sich die Demilitarisierte Zone mit einer Breite von etwa vier Kilometern. In der Zone liegen die Dörfer Daeseong-dong auf südkoreanischer und Kijŏng-dong auf der nordkoreanischen Seite. Bei Panmunjeom, einem Ort, durch den die Grenze verläuft, befindet sich die Brücke ohne Wiederkehr; sie ist ein Fotomotiv für Touristen.

Die südkoreanische Hauptstadt Seoul liegt etwa 50 km südlich von der Grenze entfernt.

Die rund 200 Kilometer lange Seegrenze, die Northern Limit Line, wurde von einem Kommandanten der UN-Truppen 1953 festgelegt. Die Regierung in Pjöngjang legte 1999 eine weiter südlich verlaufende Seegrenze fest.[1] Das nordkoreanische Militär beschoss bei einem Angriff 2010 die südkoreanische Insel Yeonpyeong.[2][3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://phoenix.de/content//339959
  2. Artilleriegefecht: Nordkorea beschießt südkoreanische Insel. In: Spiegel Online. 23. November 2010, abgerufen am 10. Juni 2018.
  3. FAZ.NET mit P.K.; fäh.: Artillerie-Angriff auf südkoreanische Insel. In: FAZ.net. 23. November 2010, abgerufen am 13. Oktober 2018.