Grenzmuseum Sorge

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B-Turm bei Sorge
Grenzzaun

Das Grenzmuseum Sorge (ca. 540 m ü. NHN)[1] ist ein öffentlich und ohne Eintritt zugängliches Freilandmuseum bei Sorge im Harz. Es befindet sich unmittelbar an der früheren innerdeutschen Grenze südöstlich von Braunlage und soll an die Teilung Deutschlands in die Deutsche Demokratische Republik und Bundesrepublik Deutschland erinnern.

Im Grenzmuseum sind original erhaltene Grenzanlagen der DDR zu besichtigen, darunter ein Stück Grenzzaun, die Hundelaufanlage, Teile des Signalzaunes und des Kolonnenweges aus Betonplatten, ein Beobachtungsturm (B-Turm) und eine DDR-Grenzsäule.

Direkt an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen befindet sich der Ring der Erinnerungen, der vom Umwelt- und Landschaftskünstler Herman Prigann in den 1990er Jahren geschaffen worden ist. Aus abgestorbenem Holz hat der Künstler dort nach dem Vorbild eines Hexenkreises einen großen Ring geschaffen, in dem sich wie in einer Benjeshecke viele Vögel aufhalten.

Das Grenzmuseum Sorge wird vom gleichnamigen Verein betreut und ist seit 2006 als Nr. 46[2] in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude in der Ortslage Sorge wird seit Gründung des Grenzmuseum Sorge e.V. als Museum genutzt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Harzer Wandernadel: Stempelstelle 46 / Grenzmuseum am Ring der Erinnerung (Grenzmuseum), auf harzer-wandernadel.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 51° 41′ 42″ N, 10° 41′ 9″ O